Zusatztermin für das Stationen-Theater
Oberpförtner Müller kommt bestens an
Bendorf. Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Rheinische Eisenkunstguss-Museum am Sonntag, 1. Juli, zwei Zusatzvorstellungen des Stationen-Theaters auf der Sayner Hütte an. Um 15 und 16:30 Uhr können die Zuschauer sich auf eine Verabredung mit dem „erzkonservativen“ und stets korrekten Oberpförtner Müller freuen. An ihm kommt niemand ungesehen vorbei. Zwischen Passierscheinen und Durchgangsgenehmigungen lässt er die Stempeluhr und die Krupp'schen Arbeiter nie aus den Augen. Er hat nicht nur Einblicke in die Arbeitsvorgänge, sondern auch die Arbeitsordnung stets vor Augen. Ebenso bei den Hüttendirektionen und der Familie Krupp schaut er neugierig und gerne hinter die Kulissen. Am Eingang empfängt er die Gäste gegen Vorlage ihres Passierscheines mit dem Lied: "Glück auf" und nimmt sie mit zu seiner Schicht. Emotionsvoll schildert er die Lebensumstände im Schatten des Hochofens und berichtet über die harte Arbeit, während er den Inhalt seines Henkelmannes umständlich inspiziert. Seit drei Jahren spielt der gebürtige Sayner Alois Müller die fiktive Figur des Oberpförtners der Sayner Hütte neben anderen Akteurinnen und Akteuren im Museumstheater des Rheinischen Eisenkunstguss-Museums. Dass er die Figur des Oberpförtners so glaubhaft verkörpert, ist zum einem seinem rheinischen und ortsbezogenen Dialekt geschuldet, zum anderen seiner Spielfreude auf verschiedenen Musikinstrumenten. Idee und Drehbuch zum Stationen-Theater kommen von Heike Kamp und Stephanie Paatsch. Informationen, Anmeldung und Preise gibt es bei Rheinischen Eisenkunstguss-Museum und Tourist Info, Schloss Sayn unter (02622) 902 913, E-Mail: touristinfo.sayn@bendorf.de.
Pressemitteilung der
Stadt Bendorf am Rhein