Verbandsgemeinde Mendig: Pfandflaschen und -dosen in „Pfandringe“ statt in den Müll
Ökologisch und ökonomisch sinnvoll
Rieden/Mendig. Auch wenn es „nur“ acht oder 25 Cent pro Flasche oder Getränkedose sind. Auf der einen Seite gibt es Menschen, für die bedeutet jede Pfandflasche oder Dose, die sie einsammeln können, ein nicht unwesentliches finanzielles Zubrot. Dafür durchwühlen sie öffentliche Abfallbehälter – ein wenig appetitlicher Vorgang. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, denen ist der Weg zum Pfandautomaten zu lästig und die entsorgen ihre einzelne Pfandflasche oder -dose schnell im Müll.
Mit „Pfandringen“ will man beginnend in der Stadt Mendig und am Waldsee Rieden eine sinnvolle Alternative bieten, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist. An verschiedenen Abfallbehältern (Riedener Waldsee und in Mendig: Bahnstraße in Höhe „REWE“, Poststraße am Marktplatz, Bahnstraße Ecke St. Barbarastraße, Bahnstraße Ecke Industriestraße, am Bahnhof Mendig und an der Bushaltestelle an der Teichwiese in Obermendig) wurden die sogenannten „Pfandringe“ jetzt installiert. Die „Pfandringe“ bieten die Möglichkeit, Pfandflaschen und bepfandete Dosen einfach und sichtbar abzustellen, damit sie dem Recycling zurückgeführt werden können und nicht im Restmüll verbrannt werden. Flaschensammlerinnen und -sammler müssen nicht im Müll nach Pfandgut suchen, um es einlösen zu können.
„Es ist vielleicht nur ein kleiner ökologischer Beitrag, hat aber für manche Menschen einen nicht unwesentlichen finanziellen Mehrwert. Wenn Sie also Ihre Flaschen oder Dosen nicht selbst im Supermarkt einlösen, nutzen Sie bitte die Pfandringe. Sie helfen Menschen und der Umwelt, denn Flaschen und Dosen bleiben im Recyclingkreislauf und werden nicht mehr verbrannt. Das heißt weniger Kosten und weniger Verschwendung und CO2-Ausstoß durch weniger verbrannte Wertstoffe“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Achim Grün, Stadtbürgermeister Mendig.
Pressemitteilung
Verbandsgemeinde Mendig und Stadt Mendig
