Allgemeine Berichte | 08.03.2024

Landrat Hallerbach besuchte mit Wirtschaftsförderern die Stein AG

Ökonomische Brennpunkte im Blick

: Landrat Achim Hallerbach suchte gemeinsam mit „Wir Westerwälder“-Geschäftsführerin Sandra Köster und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs-GmbH (WFG) des Landkreises, Harald Schmillen, den Austausch mit der Stein AG in Person von Maren Hassel-Kirsche, Cornelius Kirsche und Wolfgang Pitzen.  Foto: Thomas Herschbach

Kreis Neuwied. Im Rahmen seiner turnusmäßigen Unternehmensgespräche konnte sich Landrat Achim Hallerbach jetzt mit der stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Maren Hassel-Kirsche, und den Vorständen Cornelius Kirsche und Wolfgang Pitzen der Stein AG in einem „offenen, konstruktiven Dialog“ zur Lage der deutschen Wirtschaft generell sowie zu branchenspezifischen Problemfeldern austauschen. Begleitet wurde Landrat Hallerbach von der „Wir Westerwälder“-Geschäftsführerin Sandra Köster und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs-GmbH (WFG) des Landkreises, Harald Schmillen.

„Leider zählen die Rohstoffversorger zu einer Industrie, die in der Wahrnehmung unterrepräsentiert ist und nur wenig öffentliches Interesse genießt. Dabei ist ein sorgfältiger Umgang mit unseren Bodenschätzen so wichtig“, nennt der Landrat das Schattendasein, das die Branche vergleichsweise fristet, beim Namen. In der Tat findet sich der Begriff „Rohstoff“ eher im Zusammenhang mit Vokabeln wie Bildung und Nachwuchskräfte – wie beim geflügelten Wort vom „Wissen als wichtigstem Rohstoff“ – genannt. Rohstoffe und Bodenschätze im ursprünglichen Sinne werden hingegen zumeist eher mit Nationen wie China, USA, Indien, Australien, Brasilien und Südafrika in Verbindung gebracht. Dabei müsse die deutsche Wirtschaft auch nach Auffassung des Bundeswirtschaftsministeriums unabhängiger von ausländischen Rohstoffen werden.

Nicht allein der aktuell zu verzeichnende starke Rückgang der Bautätigkeit bereitet der Stein AG Sorge. Im Vergleich mit Mitbewerbern wie denen aus Holland wirkten sich auch die LKW-Maut und bürokratische Überregulierung nachteilig auf die Industrie aus. Da behördliche Vorgaben den Abbau in Deutschland erschwerten, wenn nicht gar unmöglich machten, sei man gezwungen, Rohstoffquellen im Ausland zu suchen.

Um aus einer Position der Stärke heraus agieren zu können, haben die drei Landkreise Neuwied, Altenkirchen und Westerwaldkreis im Jahr 2018 ihre gemeinsame Netzwerk-Initiative „Wir Westerwälder“ ins Leben gerufen. „Druck schweißt zusammen. Wir wollen uns als kraftvoller, einheitlicher Wirtschaftsraum positionieren und so unsere Chance zwischen den Ballungsräumen Köln/Bonn und Rhein-Main nutzen“, umreißt Achim Hallerbach das Grundkonzept. In dem Netzwerk sind mittlerweile 160 Unternehmen vereint, um Wirtschafsthemen zu bespielen.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

: Landrat Achim Hallerbach suchte gemeinsam mit „Wir Westerwälder“-Geschäftsführerin Sandra Köster und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs-GmbH (WFG) des Landkreises, Harald Schmillen, den Austausch mit der Stein AG in Person von Maren Hassel-Kirsche, Cornelius Kirsche und Wolfgang Pitzen. Foto: Thomas Herschbach

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