Allgemeine Berichte | 13.07.2018

Evangelische Kirchengemeinde Remagen-Sinzig

Ökumenische Pilgergruppe auf dem Jakobsweg

Sinzig. Es war eine mehrfache Herausforderung: Kürzlich machten sich 26 evangelische und katholische Christinnen und Christen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig und dem Katholischen Dekanat Remagen-Brohltal zu Fuß auf den Jakobsweg durch Oberfranken. Geleitet wurde die Pilgerreise von der evangelischen Pfarrerin Kerstin Laubmann und dem Dekanatsreferenten Wolfgang Henn.

Erste Herausforderung: Oberfranken gilt nicht gerade als klimatische Wohlfühlzone, dort findet sich gerne schon mal der kälteste Punkt auf der Wetterkarte. Doch weitgefehlt: In der Pilgerwoche begleitete die Sonne die Pilgergruppe treu auf allen Etappen des Weges. Zweite und weitaus größere Herausforderung: Den Auftakt zum Pilgerweg bildete die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, und jene vierzehn und noch weitere Heilige sollten den Weg der Gruppe an allen Tagen geistlich prägen – dabei tun sich evangelische Christinnen und Christen doch sehr schwer mit den Heiligen bzw. haben gar keine Berührungspunkte mit ihnen. Schließlich hatte sich die Reformation ganz klar gegen die Verehrung und Anrufung der Heiligen gestellt. Was sollte also daraus werden? Es wurde etwas Spannendes und Gutes daraus. Denn die Gruppe lernte Heilige kennen vor allem als Vorbilder, als Menschen, die ihren christlichen Glauben auf ihre je eigene Weise wahrhaftig und überzeugend gelebt hatten. Und indem die evangelischen und katholischen Pilger Heilige in dieser Weise kennenlernten, gab es kein Gegenüber, gar Gegeneinander, sondern ein gemeinsames Nachdenken und Einverständnis, was es bedeuten könnte, auch heute den eigenen Glauben zu leben. Eine Herausforderung waren teilweise auch die Etappen des Weges, manch steiler Auf- oder Abstieg, zum Beispiel am Staffelberg, aber immer wurde man belohnt durch weite, traumhafte Ausblicke, durch schöne, auch atemberaubende Kirchen in ganz kleinen Dörfern und durch ein gutes fränkisches Bier. Das Ziel des Weges war die wunderschöne Stadt Bamberg, die die Gruppe sich mit vielen Menschen aus aller Welt teilte. Die Höhepunkte waren hier der Dom, ein Orgelkonzert im Dom, die Jakobskirche, die Entdeckung der Gärtnerstadt und am Ende ein Gottesdienst, in dem die Gruppe mit der Gemeinde einen Pilgersegen empfing.

Das Ziel einer nächsten Pilgerreise steht noch nicht fest, doch der Wunsch ist jetzt schon da: Es soll weitergepilgert werden! Es gibt noch so vieles, über das man nachdenken und sich austauschen, und so viele schöne Gegenden, durch die man pilgern könnte.

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