Kirche St. Peter und Paul in Urbar
Ökumenische Runde um den Adventskranz
Urbar. Seit 30 Jahren lädt die Evangelische Kirchengemeinde Koblenz - Pfaffendorf zum ökumenischen „Singen und Erzählen im Advent“ nach Urbar ein. Diesmal traf man sich am 9. Dezember um 17 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung sehr gut besucht. Über 40 Teilnehmer, nicht nur aus Urbar, saßen um den Adventskranz. Das Flötenensemble „Flötentöne“ unter der Leitung von Kreiskantor Christian Tegel eröffnete die Adventsstunde mit einem Stück aus dem 17. Jahrhundert. Theresa Knopp an der Trompete und Elisabeth Knopp am Klavier begleiteten die Besucher beim Singen verschiedener Adventslieder. Theresa erfreute noch mit einem Stück von Mozart auf der Trompete. Das weitere musikalische Programm spannte einen Bogen über fünf Jahrhunderte mit besinnlicher und heiterer Musik. Besonders beeindruckt waren die Besucher von der Sinfonia in d-Moll des großen italienischen Komponisten Gaetano Monteverdi aus dem 19. Auch die beiden Weihnachtsstücke von Marc-Antoine Charpentier aus dem 17. Jahrhundert brachten ein wenig europäische Klänge nach Urbar, denn eines der bekanntesten Werke von Charpentier, das Präludium seines Te Deum, wird heute als Fanfare bei Fernsehübertragungen im Rahmen der Eurovision verwendet. Auch das moderne Stück aus dem 21. Jahrhundert von Moni Schönfelder brachte das Urbarer Publikum zum Mitwippen. Zwischendurch wurden Texte zur Adventszeit vorgetragen, ein klassisches Gedicht von Eichendorff und moderne weihnachtliche Texte zum Schmunzeln.
Den Abschluss bildeten die „Flötentöne“ von Joseph G. Rheinberger, Lob und Anbetung. Mit diesen Klängen im Ohr fanden viele Besucher trotz des Regens anschließend den Weg zum benachbarten Urbarer Weihnachtsmarkt. BA
