Religionsgemeinschaften rufen in Bad Ems gemeinsam zum Gebet auf – Kerzen ins Fenster
Ökumenischer Friedensmarsch am Volkstrauertag
Bad Ems. „Steh auf und geh mit... Wir beten für den Frieden!“ Unter diesem Motto laden der Beirat für Migration und Integration des Rhein-Lahn-Kreises, Vertreter des jüdischen Glaubens, die russisch-orthodoxe und die evangelische Kirchengemeinde Bad Ems sowie die katholische Kirchengemeinde Bad Ems/Nassau zu einem ökumenischen Friedensmarsch am Sonntag, 18. November in die Kreisstadt ein. Erstmals soll als äußeres Zeichen und dank Sponsoren die katholische Martinskirche als Zielort des Sternmarsches von außen illuminiert werden. Außerdem besteht nach dem Friedensgebet die Möglichkeit, mit den anwesenden Religionsvertretern ins Gespräch zu kommen. Ab 18.30 Uhr treffen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer an folgenden vier verschiedenen Treffpunkten zu dem Friedensmarsch, der zur katholischen Martinskirche führt: an der Kapelle Maria Königin (18.30 Uhr), an der russisch-orthodoxen Kirche (18.30 Uhr), an der evangelischen Martinskirche (18.45 Uhr) und an der Kreisverwaltung auf der Insel Silberau (18.30 Uhr). Von diesen Punkten starten die Gruppen und treffen sich auf dem Platz vor der katholischen Pfarrkirche St. Martin. Dort beginnt um 19 Uhr das Abschlussgebet mit der Bitte um Frieden unter Religionen und Völkern auf der Welt. Als Anregung, nicht alles einfach hinzunehmen, was in der Welt an Gewalt herrscht, sei der Sternmarsch initiiert worden, erklärt Dr. Hildegard Simons von der katholischen Kirchengemeinde und Leiterin der Vorbereitungsgruppe. „Alle Menschen können an dem Friedensmarsch teilnehmen, egal welcher Religion oder Nationalität sie angehören oder welche Hautfarbe sie haben“, so Simons. „Außerdem wäre es sehr schön, wenn entlang der Strecken viele Menschen eine leuchtende Kerze in die Fenster der Wohnungen stellen würden als ein Zeichen der Solidarität und dem Wunsch nach Frieden.“
Pressemitteilung
Dekanat Nassauer Land
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