Brauchtumsverein Rheinbach besuchte das Hänneschen Theater
„Offenbach-Zwesche Kölle un Paris“
Diese Vereinsfahrt ist Kult und wird gern angenommen
Rheinbach/Köln. Bei kühlem und nassem Wetter setzten sich vier Reisebusse der Rheinland Touristik, vom Rheinbacher Himmeroder Wall Richtung Köln in Bewegung. Wie schon seit zweiunddreißig Jahren veranstaltet der Brauchtumsverein unter Führung des derzeitigen Vorstands, Karl Heinz Joisten, Wolfgang Pickel und Heinz Gammel seine Fahrt zum Hänneschen Theater in die Kölner Innenstadt. Vier Busse waren nötig, um die Teilnehmer der Veranstaltung zum Ziel zu bringen, wobei zwei Busse Gäste aus Flerzheim und Odendorf direkt vor Ort abholten. Insgesamt wurden im Vorfeld 262 Karten verkauft, wovon 242 Karten an Mitglieder des Brauchtumsvereins und 40 an einen Ortsverein aus Thomasberg gingen, der schon seit Jahren mit dabei ist und ein freundschaftliches Verhältnis zum Brauchtumsverein Rheinbach unterhält. „Der Kartenverkauf ist jedes Jahr schnell erledigt, da unsere jährliche Fahrt ins Hänneschen Theater schon Kult ist. Wir sind der einzige Verein, der eine ganze Vorstellung kauft und diese selbst vermarktet“, freuten sich der Vorsitzende des Brauchtumsvereins Rheinbach, Karl Heinz Joisten und seine Vorstandskollegen über den großen Anklang der Veranstaltung. Vor Beginn des Theaterstücks hatten die Teilnehmer noch Zeit, sich in Köln umzusehen. Da das Wetter wenig einladend war, flüchteten die meisten Teilnehmer in die Kaffeehäuser und Bierstuben. Zu Beginn des Theaterstücks wurde der Vorstand des Brauchtumsvereins von der Puppenbühne herunter begrüßt.
Zum Stück: „Offenbach- Zwesche Kölle un Paris“
Wir befinden uns im Jahre 1900. Der Monokel Hersteller Schäl ist pleite. Seine Brillenfabrik ist geschlossen und sein stattliches Haus in Lindenthal mit Hypotheken verschuldet.
So ist er im Begriff, sich Geld zu erschleichen bei einer wohlhabenden britischen Familie, die nach Köln kommt und in seinem Hause wohnt, da er vorgibt, eine Dependance des Dom Hotels zu sein. Als der reiche Engländer nach weiteren Hotelgästen fragt, die in oberer Gesellschaft schweben, lädt Schäl kurzerhand die Knollendorfer ein, die dann in falsche adelige Rollen schlüpfen. Bei einer feucht-fröhlichen Feier passieren dann im Hause Schäl allerhand Verwechslungen und Eifersüchteleien.
Während des Theaterstücks gab es viele Lacher und das Rheinbacher Publikum zollte reichlich Applaus. Wie in jedem Jahr ging es zu einem zünftigen Abendessen mit viel Kölsch in das Brauhaus Sion, bevor es wieder in die Busse ging, um die Heimreise anzutreten. Ein zünftiger Besuch im Brauhaus Sion rundete die fröhliche Tour ab, bevor es wieder im Bus in Richtung Rheinbach ging.
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Um Standesdünkel, Verwechslungen und Eifersucht geht es in dem Stück „Offenbach-Zwesche Kölle un Paris“.
