Uriger Mittelaltermarkt auf dem Marktplatz war erneut der Renner beim Remagener Nikolausmarkt
Offene Feuerstellen, Strohballen, Musik, und handwerkliche Präsente begeisterten
Deftige Bio-Spezialitäten aus der Taverne „Zum tanzenden Einhorn“ und heiße Getränke von Glühwein über Kakao bis Met kamen super an
Remagen. Einmal mehr restlos in den Bann gezogen wurden am Wochenende beim Remagener Nikolausmarkt die Gäste vom Mittelaltermarkt auf dem Marktplatz. Vor der Rathauskulisse mit weihnachtlichen Beleuchtungen in den Fenstern und um den beleuchteten Marienbrunnen zeigten sich die Gäste rundum begeistert vom Mittelaltermarkt. Hier herrschte Hochbetrieb an beiden Tagen, zwischen dem Lagerfeuer und den Korbfeuern rund auf dem Marktplatz. Für die Kinder war erneut das viele Stroh der Renner. Ein ums andere Mal wurde das Stroh umgeschichtet, die Kinder wurden dessen nicht müde. Schon ab Samstagmittag tummelten sich die Gäste auf dem Mittelaltermarkt und wirklicher Hochbetrieb herrschte hier bei einsetzender Dunkelheit bis in die späten Abendstunden. Die Gäste konnten sich nicht sattsehen an dem herrlich mittelalterlichen Spektakel. Der gesamte Marktplatz mit dem Mittelaltermarkt präsentierte sich proppenvoll, ob an den Ständen oder ob Gruppen die sich zusammen gesellten und bei Glühwein und Met plauschten. Ein einfach herrliches mittelalterliches Spektakel herrschte auf dem Marktplatz, rund ums Rathaus und auf dem Platz an der alten Römermauer. So ganz wie im Mittelalter zogen die Akteure in entsprechenden Gewändern durch den Markt und wurden überall bestaunt. Und offensichtlich hatten nicht nur die Gäste, sondern auch die Betreiber viel Spaß bei ihrem Tun.
Zur Kurzweil der großen und kleinen Besucher spielte Freddy the Piper, der mit seinem Dudelsack seit Beginn des Mittelaltermarktes in Remagen begeisterte. Jeweils dicht umringt waren auch die Musikgruppen „Unkenpfuhl“ und „Porcae Pellere“, die den Mittelaltermarkt musikalisch ebenso bereicherten wie die Tanzgruppe „Saltamus Gaudio“.
Die Kinder waren total angetan von einigen Spielen wie Eierknacken, Bogenschießen und Drachenjagd mit der Armbrust. Besonders beliebt war das „weiße Einhorn“. Schwarz vor Menschen war der Mittelaltermarkt bei den beiden „Feuerzauber“-Darbietungen am Samstag und Sonntag. Da schossen gespuckte Feuersäulen meterhoch in die Luft und die fliegenden Feuerkugeln taten ihr Übriges. Die Feuershow war wirklich das Highlight und die vielen vielen Menschen spendeten immer wieder spontanen Applaus. Zuvor hatten die Akteure am Sonntag gebeten, die Kinder an der Hand zu halten, damit sie nicht auf das Gelände mit dem vielen Feuer laufen können.
Händler offerierten ihre Waren an geschmückten Ständen. Da waren allerlei Waren wie Geschenkartikel, Liköre und Fruchtaufstriche, Räucherwerk, historischer Schmuck, Lederschmuck, Steine, Duftsteine, Holzschnitzereien und Laternen, Holzdekoartikel, Seifen, Wollfärbereien, Filzwaren und Holzschnitzerei, Kunsthandwerk, Wollhandwerk, Kerzen und vieles mehr dabei.
„Wir helfen e. V.“ Verkaufte wieder zugunsten seiner karitativen Projekte Geschenkartikel, Liköre und Marmeladen.
Für das leibliche Wohlergehen war natürlich bestens gesorgt. Die Taverne „Zum tanzenden Einhorn“ bot Deftiges mit Wildspezialitäten ganz in Bioware und die Sudbud und der Medehorst verkauften warmen Met-Federweissen. Auch Punsch, Glühwein und Waffeln fehlten natürlich nicht auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt.
Besonderer Renner für die vielen Kinder waren vor allem die zahlreichen Feuerstellen und das viele, viele Stroh und die Strohballen. Abgerundet war der ganze Mittelaltermarkt mit tollen urigen Zelten und Hütten.
Da war auf dem Mittelaltermarkt eine solche Vielfalt an unterhaltenden, geselligen und kulinarischen Genüssen geboten, da gab es für Auge, Ohr und Gaumen eine Menge zu entdecken.
Mit dem Mittelaltermarkt hatte der Nikolausmarkt auch zum neunten Mal in Remagen eine absolute Bereicherung erfahren. Und auch im kommenden Jahr können sich die Nikolausmarktgäste auf den Mittelaltermarkt freuen. Der Remagener Mittelaltermarkt wird organisiert von dem 1995 gegründeten Verein „Wir helfen e. V.“. (ehemals Förderverein Frauenhaus e. V.)Derzeit hat der Verein rund 70 Mitglieder und unterstützt mildtätige Organisationen und Vereine im Kreis Ahrweiler wie beispielsweise das Frauenhaus, die Tafel, Obdachlosenhilfe und mehr. Spenden sind jederzeit herzlich willkommen auf dem Konto des Vereins mit der Iban DE46 5709 0000 7131 6010 00 bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein.
AB
Die Taverne zum Einhorn bot Wildspezialitäten.
Freddy the Piper und das Mittelaltermarktteam.
