Allgemeine Berichte | 13.05.2016

IG Metall im Warnstreikmodus

Ohne Einigung folgen weitere Streiks

Ein kleiner Ausschnitt der über 800 streikenden Mitarbeiter.Meta Welling

Neuwied. Nachdem die Arbeitgeber bis zum heutigen Tag kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt haben, hat die IG Metall Neuwied erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Über 800 Mitglieder sind dem Aufruf zum heutigen gemeinsamen Warnstreik aller tarifgebundenen Betriebe gefolgt.

Um 9:30 Uhr setzte sich ein langer Demonstrationszug vom Andernacher Bollwerk Richtung Marktplatz in Bewegung. Neben den Reden von Funktionären sorgte ein DJ für musikalische Untermalung. Es war deutlich zu spüren, dass alle Teilnehmer bereit sind, für die Forderung nach 5 Prozent Lohnerhöhung weiter zu kämpfen. „Es war die richtige Entscheidung zu der Kundgebung in Andernach eingeladen zu haben“, so Markus Eulenbach, Geschäftsführer der IG Metall Neuwied. Sollte bis Pfingsten kein Ergebnis erzielt werden, werden die Warnstreiks auf bis zu 24 Stunden ausgeweitet, so Wilfried Stenz, Betriebsratsvorsitzender von ThyssenKrupp Rasselstein, Andernach.

Ein kleiner Ausschnitt der über 800 streikenden Mitarbeiter.Foto: Meta Welling Foto: Meta Welling

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