Allgemeine Berichte | 18.02.2026, 14:14 Uhr

Markt der Möglichkeiten war erneut eine Entdeckungsreise in die Vielfalt der Ausbildungs-Chancen im Landkreis Neuwied

Olympisches Motto gilt auch im Kreis Neuwied

Der Markt der Möglichkeiten war erneut eine Entdeckungsreise in die Vielfalt der Ausbildungs-Chancen im Landkreis Neuwied. Davon überzeugte sich auch Landrat Achim Hallerbach unter anderem im „Labor“ der Industriemechatroniker. Die dort installierten einzelnen Geräte-Komponenten sind von den Nachwuchskräften der David-Roentgen-Schule im Rahmen des Unterrichts jeweils eigenständig programmiert worden.
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Kreis Neuwied. Schneller in gebündelter Form die passende Stelle finden, höher im Leben hinauskommen und sich zielorientiert weiterentwickeln: die olympischen Winterspiele in Italien besitzen offenkundig Ausstrahlungseffekte bis hinein in den Landkreis Neuwied, wo die Idee der Lehrstellenbörse längst Schule gemacht hat und umgesetzt wird. Was im Job so alles geht, zeigte jetzt als erstes Ausbildungsplatz-Forum des Jahres 2026 der Markt der Möglichkeiten auf dem Gelände der David-Roentgen-Schule in Neuwied. Mit diesem Format möchten die drei Berufsbildenden Schulen des Landkreises Neuwied, David-Roentgen-Schule, Alice-Salomon-Schule und Ludwig-Erhard-Schule, den Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten, die eine berufsbildende Schule diesen bieten kann, persönlich vorstellen.

Deutlich wurde der Stellenwert der Chancenbörse auch beim Blick auf die VIP-Besucherliste: Mit Landrat Achim Hallerbach, Oberbürgermeister Jan Einig und Bürgermeister Peter Jung waren ebenfalls IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting, die Wirtschaftsförderer aus Kreis und Stadt Neuwied, Harald Schmillen und Alexandra Rünz sowie Michael Devesa von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Koblenz zu dem Schulkomplex in der Langendorfer Straße gekommen.

„Dass wir zu den wirtschaftsstärksten Landkreisen im Land zählen, bedarf stetiger Weiterentwicklung. In großem Maß geht es dabei auch um die Gewinnung von Fachkräften und die Nachwuchsrekrutierung. Da können wir uns glücklich schätzen, dass unsere berufsbildenden Schulen mit dem Markt der Möglichkeiten eine entsprechend vielfältig bestückte Plattform bilden“, richtete Landrat Achim Hallerbach seinen ausdrücklichen Dank an den stellvertretenden Schulleiter der David-Roentgen-Schule, Thomas Hennig, für die Organisation und die aufschlussreichen Einblicke während des Rundgangs.

„Seit ich meine Tätigkeit an der David-Roentgen-Schule vor neun Jahren aufgenommen habe, ist es mir ein Anliegen geblieben, ein für alle angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen, Prozesse gemeinsam zu gestalten und Perspektiven zu entwickeln.

Schule ist kein Selbstzweck, sondern im Mittelpunkt steht die erfolgreiche Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler in einem zielgerichteten Zusammenwirken aller Verantwortlichen. Dies gelingt uns unter anderem beim Markt der Möglichkeiten“, erläuterte DRS-Schulleiter Dirk Oswald die Intention des Kooperations-Formats.

Dementsprechend präsentierten die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Neuwied einmal mehr, was in Sachen Ausbildung so alles angesagt ist. Ein Spektrum so vielfältig wie die Sportarten bei den Winterspielen: Von Heilerziehungspflege und Kunsterziehung über Informatik und Mechatroniker für Kältetechnik bis hin zum Technischen Zeichnen reichte das Angebot, das ebenfalls das „Labor“ der Industriemechatroniker umfasste. Was dort gespiegelt wurde, hätte der legendäre Mr. Spock aus den Star Trek-Filmen wohl mit einem bewundernden „Faszinierend“ quittiert.

Die dort installierten einzelnen Geräte-Komponenten sind von den Nachwuchskräften der David-Roentgen-Schule im Rahmen des Unterrichts nämlich jeweils eigenständig programmiert worden. Da war auch Landrat Achim Hallerbach von der unmittelbaren Umsetzung des Prinzips „Learning bei Doing“ beeindruckt. „Es ist der Lern-Motivation nur dienlich, wenn man die Dinge selbst entwickelt und gerade auch aus Fehlern lernt. Eine tolle Geschichte – vor allem, dass hier unsere einheimischen Wirtschaftsunternehmen mit der entsprechenden Hardware unterstützend tätig sind“, unterstrich der Kreis-Chef. Dass im Landkreis Neuwied auch weiterhin viele Köpfe von Format vorhanden sein dürften, zeigt nicht zuletzt die erneute Teilnahme der Nachwuchs-Mechatroniker an der anstehenden Hannover-Messe.

Wenn es nach Landrat Hallerbach geht, sollten es die gewinnenden Talente aus dem Landkreis Neuwied allerdings nicht beim olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ belassen: „Jetzt gilt es, weiter zu machen, auf der Job-Piste in Kontakt zu bleiben und einen Volltreffer mit der Sicherung eines Ausbildungsplatzes zu landen. Dann sind gerade im Beruf weitreichende Höhenflüge wie bei unserem Gold-Adler Philipp Raimund möglich“ verband Achim Hallerbach seinen Motivationsschub auch gleich mit einem Hinweis auf die nächste Veranstaltung zum Thema – die Neuwieder Ausbildungsmesse am Donnerstag, 7. Mai 2026 ebenfalls auf dem Gelände der David-Roentgen-Schule. Dort können sich von 9 Uhr bis 13:30 Uhr wieder Ausbildungsbetriebe auf der einen und Jugendliche auf der anderen Seite über Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis Neuwied informieren und mit den Unternehmen direkt in Kontakt kommen. Auch Praktika werden hier gerne vermittelt. Pressemitteilung Kreisverwaltung Neuwied

Der Markt der Möglichkeiten war erneut eine Entdeckungsreise in die Vielfalt der Ausbildungs-Chancen im Landkreis Neuwied. Davon überzeugte sich auch Landrat Achim Hallerbach unter anderem im „Labor“ der Industriemechatroniker. Die dort installierten einzelnen Geräte-Komponenten sind von den Nachwuchskräften der David-Roentgen-Schule im Rahmen des Unterrichts jeweils eigenständig programmiert worden. Foto: Thomas Herschbach

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