Allgemeine Berichte | 21.02.2025, 11:18 Uhr

Stadt Remagen beteiligt sich an Initiative

Orange Bank als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

V.li. Herta Stiren, Bürgermeister Björn Ingendahl und Rita Gilles. Foto: Stefanie Hoppe
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Remagen. Laut einer Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern wird in Deutschland alle drei Minuten eine Frau oder ein Mädchen Opfer häusliche Gewalt. Die Dunkelziffer liegt vermutlich viel höher als statistisch dargestellt, weil viele Frauen aus Angst keine Anzeige erstatten.

Seit einiger Zeit wird in vielen Städten Deutschlands mit dem Projekt „Orange Bank“ auf dieses Thema hingewiesen. Das Ziel dieser durch ihre Farbe auffälligen Bänke ist es, auf das Problem von Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen und Betroffenen zu helfen.

In einer Sitzung aller Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Remagen mit Bürgermeister Björn Ingendahl wurde im November 2024 einstimmig beschlossen, sich an dieser Initiative zu beteiligen. Durch den Bauhof wurde nun an der belebten Ecke Alte Straße/Goethestraße, auf Höhe des Parkplatzes der benachbarten Märkte, eine orange Bank aufgestellt. Auf der Bank ist eine Plakette mit QR-Code und den wichtigsten Hilfetelefonnummern angebracht. Die einheitliche Plakette für orange Bänke im Kreis Ahrweiler wurde vom Regionalen Runden Tisch gegen Gewalt zur Verfügung gestellt. Dessen Koordinatorin, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler, Rita Gilles, bedankt sich für das Engagement der Stadt Remagen: „Uns freut besonders, dass das Votum einstimmig erfolgt ist. Dies ist ein wichtiges Zeichen für die von Gewalt betroffenen Frauen in unserer Region.“

Gemeinsam mit Bürgermeister Ingendahl und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Remagen, Herta Stiren, wurde die Bank nun auch offiziell ihrem Zweck übergeben. „Auch wir als Stadt Remagen bekennen Farbe und sprechen uns gegen jegliche Gewalt an Frauen und Mädchen aus“, so Herta Stiren.

Bürgermeister Björn Ingendahl: „Ich freue mich sehr, dass wir diese Initiative durch das Aufstellen der Bank unterstützen können. Es ist mir wichtig, das Thema „Gewalt gegen Frauen“ verstärkt an die Öffentlichkeit zu bringen. Mit der neuen orangenen Bank in Remagen leisten wir einen kleinen Beitrag hierzu.“

Frauen, die von jeder Form von Gewalt betroffen sind, können sich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden. Dort wird unter der kostenlosen Telefonnummer 116 016 deutschlandweit erste Hilfe angeboten. Es steht ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Weiteres dazu ist der Homepage www.hilfetelefon.de des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zu entnehmen.

Pressemitteilung der

Stadt Remagen

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V.li. Herta Stiren, Bürgermeister Björn Ingendahl und Rita Gilles. Foto: Stefanie Hoppe

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