Gelege mit Sandsäcken abgesichert
Ordnungsamt rettet sechs ungeschlüpfte Schwäne
Neuwied. Der Pegel des Rheins wird wieder steigen, so lauten die Prognosen. Das könnte für die sechs Eier der Schwäne, die aktuell am Deich brüten, gefährlich werden. Ordnungsamt und Feuerwehr der Stadt Neuwied errichteten darum eine Barriere, welche die ungeschlüpften Küken retten soll.
Am Freitagvormittag, 21. Mai, packten Mitarbeiter von Feuerwehr, Ordnungsamt, Servicebetrieben Neuwied und Zoo Neuwied gemeinsam an. Bevor der Bau des Hochwasserschutzes beginnen konnte, musste der Schwanenvater eingefangen werden. Die Gefahr bestand, dass er sonst die helfenden Menschen angegriffen hätte, um sein Gelege zu verteidigen. Zwei Mitarbeiter des Zoo Neuwied fingen den männlichen Schwan ein. Bis zur Fertigstellung der Schutzvorrichtung wurde er in einer Transportbox gesichert. Sieben Feuerwehrleute verbauten sodann 700 Sandsäcke. Die Säcke wurden so gestapelt, dass die Tiere ihr Gelege auf der Rampe sicher erreichen können, aber die Eier vor dem drohenden Hochwasser geschützt liegen. Das im durch Sandsäcke abgeriegelten Bereich angestaute Wasser wurde durch zwei Mitarbeiter der Servicebetriebe Neuwied mittels Tauchpumpe abgepumpt. Zweieinhalb Stunden dauerten die Arbeiten, bis die Tiere endlich wieder zu ihrem Gelege durften. Die Zoo-Mitarbeiter befreiten den männlichen Schwan, der sogleich sein Nest wieder bezog und sich um die sechs auszubrütenden Eier kümmerte.
Pressemitteilung der
Stadt Neuwied
Die Sandsackbarriere wurde durch die Feuerwehr errichtet.
Die Eier sind nun vor einem möglichen Hochwasser geschützt.

Das ist ja eine tolle Aktion gewesen. Der kalte Wind und die Boen machen den Schwänen das Brüten bestimmt auch nicht leichter.
Schöne und mutige Tiere. Dann hoffe ich, das es eine tolle Familie gibt und man auch noch mal nachsieht. Danke den Helfern. 700 Sandsäcke- das ist ja enorm ! Vielleicht gibt es ja mal ein Foto, ob alle 6 Nachkommen der Familie Schwan es geschafft haben.
einfach super