Veranstaltung zur Förderung der Spendenbereitschaft
Organspende rettet Leben
Neuwied. Die Situation der Organspende ist nach wie vor von einem erheblichen Mangel an Spenderorganen bestimmt. Während im Jahr 2023 8.716 Patienten auf der Warteliste für ein lebenswichtiges Organ standen, konnten lediglich 2.877 Organe postmortal gespendet werden. Die Konsequenz ist, dass wartende Patienten täglich bei der Hoffnung auf ein Spenderorgan versterben.
Um die Zahl der Organspenden zu erhöhen, gab es in den letzten Jahren eine Vielzahl von politischen und organisatorischen Initiativen. So wurde das Organspende-Register eingeführt und erneut im Parlament die Widerspruchslösung diskutiert. Darüber hinaus wurde die organisatorische Unterstützung der Krankenhäuser sowie die Situation der Transplantationsbeauftragten verbessert. Bei all den Maßnahmen stehen allerdings die persönlichen Schicksale der Betroffenen viel zu selten im Mittelpunkt.
Deshalb will das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied zusammen mit der DSO in einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto Organspende rettet Leben Patienten und Angehörigen die Möglichkeit geben, ihre persönliche Geschichte zu erzählen und somit einen positiven Impuls zu mehr Spendenbereitschaft zu geben.
Die Veranstaltung findet statt am 28. November um 17 Uhr im Konferenzraum 1/2 des Marienhaus Klinikums Neuwied (neben der Cafeteria). Zielgruppe ist außer medizinischem Personal auch ausdrücklich die interessierte Öffentlichkeit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen an den Transplantationsbeauftragten Dr. med. Johannes Rasbach unter Tel.: (0 26 31) 82 18 73.
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