Sänger und Frauen von St. Marien feierten
Party, Schunkeln und Gesang mit „Spaß an de Freud“
Bad Breisig. Bei den quellenstädtischen katholischen Frauen ist der Karneval in guten Händen: Sowohl beim Kirchenchor als auch bei der kfd wird mit Begeisterung gefeiert. Die Aktiven des Kirchenchors und ihre Gäste freuten sich nach einem gemeinsamen Imbiss über ein rundum gelungenes Programm - ausschließlich mit eigenen Kräften.
Dabei verabschiedete sich die bisherige musikalische Leiterin, Carmen Scheuren, mit einem lustigen, wenn auch nachdenklichen Konglomerat populärer Lieder von ihren Sängerinnen und Sängern. Ihre Feststellung: „Wir sind ein Kirchenchor - mit Gesang und mit Humor.“
Der alljährlich nur einmal verliehene chor-eigene Orden „Mit Herz und Humor“ ging diesmal an die Vorsitzende Carmen Groß. Inge Schmitz, die eloquente Moderatorin, begründete in ihrer Laudatio die Entscheidung der Jury. Die so Geehrte hatte mit Karin Buhr, der Vorsitzenden der kfd St. Marien, eine Partnerin „angeheuert“. Beide zelebrierten in opulentem Rokoko-Outfit ein „mozärtliches“ Menuett - eine Erinnerung an den Chor-Ausflug nach Salzburg.
Und da dieser liebevoll einstudierte Tanz so erfolgreich war, erfreuten sie damit auch bei der Sonntagsveranstaltung die Frauen der kfd. In beiden Feten - jeweils im Pfarrsaal veranstaltet, kamen alle, die dabei waren, bei Kölscher Musik schnell in fröhliche Karnevalsstimmung. Die Teile der Karnevals-Gesellschaft, die nicht zum Pflichtbesuch bei den Freunden in der Innerschweiz waren, brachten mit ihren Uniformen original Karnevals-Fluidum in den Pfarrsaal.
Samstags beim Kirchenchor waren es die Skylight-Majorettes, die ihren flotten Tanz zeigten, sonntags - bei der katholischen Frauenvereinigung - waren es gleich mehrere Gruppen des karnevalistischen Nachwuchses, die den Frauen optische Freude bereiteten. Lustige verbale Vorträge erstaunten in beiden Veranstaltungen das Publikum. Einige Beispiele: Ob Rosa Kaiser mit ihrem kritischen „Besuch des Herrn Ackermann im Nachlokal“ die Leute zum Lachen brachte, oder Christel Nietgen lustig auf „Männersuche“ ging, ob Elfie Vorbau mit ihrer Parodie auf Andrea Berg oder Ingrid Bernards mit ihrem selbst gestrickten „heißen Höschen“ erfreuten - die Breisiger Frauen verstehen, was Karneval ausmacht. Dazu viel Party, Schunkeln und Gesang - „Spaß an de Freud“, auch bevor die eigentlichen jecken Tage beginnen. Die Organisatorinnen der Feten haben in beiden Fällen ganze Arbeit geleistet und ihren Mitgliedern viel Freude bereitet.
FA
