Theatergruppe Hatzenport
„Pension Hollywood“
Premierenaufführung am Samstag, 5. November
Münstermaifeld. Nach einer feuchtfröhlichen Geburtstagsfeier von Betty Gutberlet – sie hat zum dritten Mal ihren 49. Geburtstag gefeiert – machen sich deren Schwestern, Martha und Lotte Sonntag, die etwas schwerhörig ist , für die Abreise bereit. Auch Betty reist ab, sie gönnt sich einen kleinen Wellnessurlaub, weil Hubert, ihr Gatte, ihr wie immer einen Schnellkochtopf geschenkt hat. Da Hubert nicht gerne arbeitet, stellt er Max als Aushilfe ein. Max glaubt, im früheren Leben ein Indianer gewesen zu sein und ist auf der Suche nach sich selbst und nach einem bestimmten Muttermal. Als die Vertreterin für Damenunterwäsche, Lydia Lustvoll auftaucht, spitzt sich die Situation zu. Sie quartiert sich ebenso in die Pension ein, wie Dr. Otto Maria Meisenkaiser, ein vergeistigter Ornithologe, der nur für seine Vögel lebt. Deshalb erhält auch jedes Jahr das Zimmer mit der Kuckucksuhr.
Jakob und Victoria haben eine Bank ausgeraubt. Auf der Flucht vor der Polizei verstecken sie sich und die Beute in der Pension und geben sich als Filmleute aus Hollywood aus, die nach einer passenden Kulisse und gutaussehenden Schauspieler Ausschau halten. Diese Chancen lassen sich natürlich Lydia, Hubert, Max und die beiden Schwestern Martha und Lotte nicht entgehen. Selbst die durch den Bankraub an dem Abflug gehinderte Betty erliegt der filmischen Versuchung. Sie sieht sich schon als Mata Hari in Hollywood.
Kurt Schnüffel, der Polizist, ist den Gaunern auf der Spur. Als jedoch das von Jakob versteckte Geld verschwindet, wird er genauso wie die anderen mit Lydias Unterwäsche gefesselt und durch Lottes Ohrfeigen gefoltert. Es sieht schlecht aus für die Pension Hollywood. Erst als Lotte mithilfe von Otto ihr Gehörvermögen verbessert, wendet sich das Blatt. Max findet das Muttermal bei Lydia, Lotte und Otto erledigen die Gangster und Betty erwartet für die Pension eine Belohnung, die Max für die Sicherstellung der Beute erhält, eine einträgliche kriminelle Zukunft. Nur Hubert sieht harte, arbeitsreiche Zeiten auf sich zukommen. Als Otto Lotte einen Heiratsantrag macht, verspricht sie ihm, dass er den schon lang gesuchten seltenen Vogel „String Tanga“ finden wird. Notfalls wird sie ihn selbst häkeln.
Darsteller & Team
Hubert Gutberlet: Christian Gutenbrunner
Betty Gutberlet: Ruth Schmitt
Martha Sonntag: Klaudia Ibald
Lotte Sonntag: Claudia Eifler
Max Bierfreund: Oliver Koch
Lydia Lustvoll: Lisa-Marie Scherr
Jakob Breit: Jakob Ibald
Viktoria: Isabell Burchert
Dr. Otto Maria Meisenkaiser: Stefan Rothmeier
Kurt Schnüffel: Tom Gibbert
Regie: Stefan Rothmeier
Regieassistenz: Rita Naunheim
Souffleuse: Beate Marcon
Technik: Felix Gutenbrunner, Michael Schunk und Maximilian Rothmeier
Maske: Frankia Gietzen
Foto: Laura Sommer
Orgateam: Gaby Wilkening, Renate Wowoit, Klaus Eifler, Georg Hammacher, Bernard Ibald, Herbert Kluespies, Karlheinz Naunheim, Carlo Marcon, Christian Wilkening
Aufführungstermine
Premiere: Samstag, 5. November, 19 Uhr. Weitere Aufführungen: Sonntag, 6. November, 16 Uhr; Freitag, 11. November, 19 Uhr; Samstag, 12. November, 19 Uhr; Sonntag, 13. November, 16 Uhr in der Stadthalle Münstermaifeld.
Kartenverkauf am Samstag, 8. Oktober im Pfarrhaus an der St. Rochus Kirche von 10 Uhr bis 12 Uhr, Nummernausgabe ab 8 Uhr. Ab Sonntag, 9. Oktober unter der kostenfreien Hotline 0800 888 99 94. Weitere Infos: www.theater-hatzenport.de.
