Arbeitswochenende der Maifeld-Scouts
Pfadfinder geben der Natur eine Chance
Grundstück in Münstermaifeld soll ökologisch gestaltet werden
Münstermaifeld. Das Wetter meinte es gut mit den Maifeld-Scouts: Bei spätsommerlichen Temperaturen arbeiteten die Pfadfinder und deren Gruppenleiter mit der Hilfe einiger Eltern weiter an ihrem Ziel, das eigene Grundstück in Münstermaifeld ökologisch umzugestalten.
Ziel des Pfadfinderstamms ist es, das große Wiesengrundstück so zu gestalten, dass darauf einige Bereiche entstehen, die der Natur überlassen werden. Andere Bereiche wiederum sollen für Gruppenstunden und kleine Zeltlager des Stammes nutzbar bleiben bzw. nutzbar gemacht werden. Das erste Projekt für die naturbelassenen Bereiche wurde mit der Anlage einer Bänjeshecke bereits im vergangenen Jahr durchgeführt.
Das gesamte Wochenende herrschte emsiges Treiben auf dem Wiesengelände – die aufgestellte Jurte war das sichtbare Zeichen, dass Teile des Pfadfinderstamms Tag und Nacht anwesend waren.
Als erste Arbeit musste das in diesem Jahr üppig gewachsene Gras und Unmengen an Brennnesseln zurückgeschnitten werden. Auch die eine oder andere Hecke benötigte wieder einen Rückschnitt.
Die Jungpfadfinderstufe hat es sich zum Ziel gesetzt, auf dem Grundstück ein kleines Feuchtbiotop anzulegen. Dazu haben die Jungen und Mädchen mit viel Mühe die erforderlichen Vertiefungen in den Boden gegraben, die in einem späteren Arbeitseinsatz dann mit Teichfolie ausgelegt, mit Wasser gefüllt und mit Wasserpflanzen bepflanzt werden sollen. Der Rest der anwesenden Jungpfadfinder hat sich unter den alten Obstbäumen ein kleines Refugium für die Gruppenstunden hergerichtet.
Um die Spaziergänger auf dem am Grundstück vorbeiführenden Feldweg über die Flora und Fauna auf dem Maifeld zu informieren, wurde mit vereinten Kräften eine große Tafel aufgestellt, auf der in naher Zukunft unter anderem Informationen zu den heimischen Vögeln zu finden sein werden. Diese Schaubilder werden in den nächsten Gruppenstunden von den Pfadfindern erstellt.
Auf dem Rest des Grundstücks wurde aufgeräumt, Planen gereinigt, Löcher im Boden ausgebessert und eine zweite Feuerstelle angelegt. Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz: Nach getaner Arbeit wurde gemeinsam gegrillt, und man saß noch bis spät am Abend um das Lagerfeuer.
