Allgemeine Berichte | 13.09.2017

Evangelische Kirchengemeinde Adenau

Pfarrer Holger Banse verlor die Wette

Zum Schluss waren es nur 35 historische Fahrzeuge die Pfarrer Holger Banse zählen konnte

Begrüßung Pfarrer Holger Banse UM

Adenau. Die Evangelische Kirchengemeinde Adenau wollte ihren eigenen Beitrag zum Reformationsjahr 500 Jahre Luther feiern und kam auf die Idee, sowie Martin Luther im Jahre 1517 die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen hatte, 95 historische Fahrzeuge auf den Platz rund um die Komturei zu bringen. Hierbei hatte Pfarrer Holger Banse mit seinem Kirchengremium die Kriterien schon weit ausgelegt, da sich die Reformationswette auf Fahrzeuge bezog und somit Autos, Traktoren, Motorräder und auch Mopeds dem Aufruf folgen konnten, allerdings war hier die Bedingung das die Fahrzeuge aus den Baujahren 1970 und früher stammen mussten. In der direkten Nähe zum legendären Nürburgring und den vielen Motorsportbegeisterten in der Region, wo es auch historische Traktoren-Clubs gibt, eigentlich kein Problem, dachte sich Pfarrer Banse und sein Helferteam. Doch am Samstag, dem Tag der Entscheidung kam die bittere Ernüchterung und auch Enttäuschung, da die historischen Fahrzeuge nach und nach vereinzelt eintrafen und am Ende zählte Pfarrer Banse dann ganze 35 und die Wette war verloren. Vielleicht war es aber auch etwas der Wetterlage geschuldet, da die alten Schätzchen Regen meiden, so wie der Teufel das Weihwasser und davon gab es am Samstagnachmittag reichlich. Die Evangelische Kirchengemeinde Adenau hatte allerdings alles gut vorbereitet und organisiert und mit Peer Günther einen erfahrenen Moderator aus dem Motorsportgeschäft auf dem Platz, der sich mit Oldtimer bestens auskennt. Auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt und da stand die 7-köpfige Jazzband ‚Schräglage‘, die sich auf Dixieland-Jazz spezialisiert hat, im Schutz eines kleinen Zeltes auf der Bühne. In der Komturei boten die Helfer Kaffee und Kuchen an, die von den Mitgliedern der Kirchengemeinde gebacken waren. Direkt vom Nürburgring war Volker Strycek zur Komturei gekommen um die Oldtimerfreunde zu begrüßen. Im Jahre 1984 gewann er auf einem BMW 635 CSi die DTM und 2003 das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an der Seite von Manuel Reuter, Timo Scheider und Marcel Tiemann. Aber auch der junge Rennfahrer Kelvin van der Linde, der 2014 Meister im ADAC GT Masters wurde und an der Seite von Connor de Phillippi, Christopher Mies, Markus Winkelhock das 24-Stunden-Rennen 2017 auf dem Nürburgring gewann hatte sein Versprechen eingelöst und die Veranstaltung in Adenau besucht. Ebenso wie Klaus Ludwig der jeweils drei Mal die 24-Stunden-Rennen von Le Mans und am Nürburgring gewann und mehrfach als Sieger bei der DTM auf dem Treppchen stand. Sie alle hätten es Pfarrer Holger Banse gegönnt, wenn er die Wette gewonnen hätte, aber jetzt muss er singen. Denn dies war der Wetteinsatz, das Pfarrer Banse beim traditionellen Anlassen am 22.April 2017 im Fahrerlager am Nürburgring in der Tracht von Martin Luther, mit dem unverkennbaren Hut, auftritt und dabei das bei den evangelischen Christen bekannte Lied „Eine feste Burg ist unser Gott“ vor tausenden Bikern singt. UM

Pfarrer Holger Banse verlor die Wette

Besuch direkt vom Nürburgring

Besuch direkt vom Nürburgring

Pfarrer Holger Banse verlor die Wette

Oldtimer vor der Komturei

Oldtimer vor der Komturei

Begrüßung Pfarrer Holger Banse Fotos: UM

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