50 Jahre Cartellverband-Zirkel „Voreifel“
Pflege des studentischen Lebensbundprinzips
Enge Verbindung zum Seniorenhaus St. Josef in Meckenheim
Meckenheim/Rheinbach/Swisttal. In diesen Tagen feiert der CV-Zirkel „Voreifel“ im Kloster Maria Laach sein fünfzigjähriges Bestehen. Im Cartellverband CV, dem größten Dachverband Katholischer Deutscher Studentenverbindungen, haben sich etwa 40 „Alte Herren“ - so nennt man in der studentischen Sprache nicht mehr studierende Mitglieder – aus dem Raum Meckenheim, Rheinbach und Swisttal zusammengefunden. In monatlichen Treffen pflegen sie mit wissenschaftlichen Vorträgen bei geselligen Veranstaltungen das alte studentische Lebensbundprinzip. An den zahlreichen Exkursionen und Ausflügen nehmen die Ehefrauen und Partnerinnen der Mitglieder gerne teil. Die Vereinigung wurde 1968 von Heinrich Kalenberg, dem langjährigen Stadtdirektor in Rheinbach, gegründet. Der Kreis der anfänglich 18 Cartellbrüder, bestand, wie es in einem alten Dokument heißt, aus „Lehrern, Ärzten, Beamten, Kommunalpolitiker und in der Jugendbetreuung tätigen Herren“. Zu ihnen gehörte der in Rheinbach bekannte Zahnarzt Dr. Paul Möhrer und der am Mädchengymnasium tätige Prälat Fritz van der Grinten. Pater Dr. Rolf Erhard, der Leiter des Pallotti-Kollegs in Rheinbach, leitete für viele Jahre den Zirkel und prägte ihn nachhaltig. Über die Jahre entwickelte sich ein besonderes Verhältnis zum Seniorenhaus St. Josef in Meckenheim. Dort feiern die Mitglieder des CV zusammen mit den Mitgliedern der beiden anderen katholischen Studentenverbände Unitas und KV in der Fasten- und Adventszeit traditionell einen gemeinsamen Gottesdienst. Zum Dank stellte Jürgen Antwerpen, Leiter des Gymnasiums Marienschule in Euskirchen und erst der zweite Vorsitzende in der Geschichte des Zirkels, aus Anlass des Jubiläums dem Haus einen namhaften Geldbetrag zur Verfügung. Er erinnerte bei dieser Gelegenheit an den verstorbenen Cartellbruder Bundesrichter a.D. Dr. Hermann Borgs-Maciejewski, dem die Jakob-Christian-Adam-Stiftung des Seniorenstiftes – sie wirbt für den Wert und die Würde des Menschen auch im Alter – ein Herzensanliegen war.
