Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf
Pilgern ist „in“
Kobern-Gondorf. Das Jahresprogramm der Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf war geplant, letzte Vorbereitungen
bei der Jahreshauptversammlung im Februar waren getroffen, dann kam Corona. Dieses Virus verhindert alltägliche geliebte Gewohnheiten, Veranstaltungen im gesellschaftlichen und privaten Bereich. Tägliche Hiobsbotschaften zeigen das unglaubliche Ausmaß, machen Hoffnungen zunichte.
Seit über 30 Jahren pilgert die Bruderschaft von Kobern-Gondorf zur Matthiasbasilika in Trier, jeweils über drei Tage, diesmal sollte es im Mai mit ca.70 Teilnehmern stattfinden. Eine vertraute Gruppe der in der Gemeinschaft, Meditieren in der Natur, Geselligkeit und christliche Werte viel bedeutet. Das schätzen besonders unsere jährlichen Neulinge, die stets herzlich aufgenommen werden, sich zugehörig fühlen. Bedingt durch die Auflagen infolge der Pandemie mussten alle Vorhaben wie Pilgerwanderung, Gottesdienst in der Matthiaskapelle und der beliebte Jahresausflug, diesmal geplant in den Rheingau, abgesagt werden. Vorausschauend wollte der Vorstand keinerlei Risiko eingehen, die Verantwortung gegenüber unseren überwiegend älteren Mitgliedern wäre zu groß gewesen. Untätig geblieben ist man aber keineswegs. Seit Mitte Juni ist die Matthiaskapelle hoch über Kobern-Gondorf an allen Sonn-und Feiertagen von 11 bis 1 Uhr unter Einhaltung der
Hygienevorschriften geöffnet. Die Mitglieder führen dort ehrenamtlich Aufsicht, ermöglichen dem Besucher den Eintritt. Es gilt als vorrangige Aufgabe der Bruderschaft, Sorge und Erhalt dieses in Deutschland einmaligen Bauwerks. Nun blicken alle ins nächste Jahr, denn Pilgern verbindet, Pilgern ist „in“. Die Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf ist wieder vom 6. bis 8. 201 mit Zuversicht unterwegs: „Matthias wird’s schon richten“.
Infos gerne unter:
(0 26 07) 65 50 oder hbschneider@gmx.net, Harry Schneider (Brudermeister).
