Allgemeine Berichte | 08.12.2017

Sozialministerin zeichnet Betrieb von Klaus Zimmer aus

Preis für die Beschäftigung Schwerbehinderter erhalten

(Von links): Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Karl-Ernst Starfeld, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Neuwied, Neuwieds Sozialdezernent Michael Mang, Preisträger Klaus Zimmer, Regine Börder-Zimmer, Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Dr. Alexander Dombrowsky, Vorsitzender des Beratenden Ausschusses beim Integrationsamt, und Matthias Rösch, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, bei der Preisverleihung. Privat

Neuwied. Seit 1998 verleiht die Landesregierung die Auszeichnung für besondere integrative Leistungen in Rheinland-Pfalz. In diesem Jahr ehrte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler den Neuwieder Unternehmer Klaus Zimmer. Der Betrieb des Neuwieder Schustermeister Klaus Zimmer ist neuer Träger des rheinland-pfälzischen Preises für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Landessozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler überreichte die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung nun in der Mainzer Akademie der Wissenschaften an Zimmer. Dabei unterstrich sie den Wert der Inklusion. Bereits vor 20 Jahren hatte Zimmers Unternehmen besonderes Engagement gezeigt, um benachteiligte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. Dieses Engagement hat, auch zur Freude von Neuwieds Sozialdezernent Michael Mang, nicht nachgelassen. Mang dankte und gratulierte Zimmer im Namen der Stadt Neuwied zu seiner Auszeichnung. Die Schusterei Klaus Zimmer beschäftigt derzeit vier Mitarbeiter, darunter zwei gehörlose Schuhmacher. Zimmer passte die technische Ausstattung der Arbeitsplätze an seine gehörlosen Beschäftigten an, um diesen gleichwertige Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Zur Verbesserung der Kommunikation miteinander hat er aus eigenen Mitteln einen Gebärdensprachkurs absolviert. „Schwerbehinderte Menschen sind oft nicht nur gut ausgebildet, sondern auch sehr motiviert“, erläuterte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. Sie ist überzeugt, dass die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen eine Bereicherung für den ganzen Betrieb ist: „Die Preisträger sind Beispiele dafür, dass die Inklusion schwerbehinderter Menschen in den Unternehmen und Dienststellen in der Praxis funktioniert.“ Durch die Verleihung der Auszeichnung sollen weitere Unternehmen motiviert werden, die Arbeitskraft von Menschen mit Behinderungen in ihren Betrieben einzusetzen.

Pressemitteilung

der Stadt Neuwied

(Von links): Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Karl-Ernst Starfeld, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Neuwied, Neuwieds Sozialdezernent Michael Mang, Preisträger Klaus Zimmer, Regine Börder-Zimmer, Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Dr. Alexander Dombrowsky, Vorsitzender des Beratenden Ausschusses beim Integrationsamt, und Matthias Rösch, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, bei der Preisverleihung. Foto: Privat

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