Allgemeine Berichte | 31.03.2017

KATWARN wird getestet

Probealarm: Bürger für Nutzung sensibilisieren

Wichtige Informationen gibt es direkt auf Handy oder Smartphone. Foto: O. Lang/Fraunhofer FOKUS

Region. Die Landkreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz, die das Katastrophenwarnsystem KATWARN nutzen, lösen am Montag, 3. April, um 11 Uhr in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen selbständig einen Probealarm aus. Probealarme sind die wichtigste Maßnahme, um die eingesetzten Katastrophenwarnsysteme unter Echtbedingung zu überprüfen. Deshalb wurden mit Städten und Landkreisen in Rheinland-Pfalz für KATWARN feste Probealarm-Termine abgestimmt. Der Probealarm am 3. April 2017 liegt in der Verantwortung der angeschlossenen Landkreise und kreisfreien Städte. Das Ziel von Probealarmen liegt darin, Organisationsprozesse und die Systemnutzung in den auslösenden Stellen zu evaluieren, das technische System selbst und etwaige neue Funktionen und Datenformate zu überprüfen, und die Bevölkerung für die Nutzung zu sensibilisieren. Die Erfahrungen mit den Überprüfungen werden regelmäßig bei Symposien der KATWARN-Anwender dargestellt und in die weitere Forschung des Entwicklers Fraunhofer FOKUS einbezogen.

„Die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz nehmen das vom Land für landeseigene Warnungen im Januar 2015 eingeführte Katstrophenwarnsystem KATWARN offensichtlich an. Über 380.000 registrierte Nutzer haben sich inzwischen die Warn-App auf ihre Smartphones heruntergeladen oder lassen sich über den alternativen SMS-Kanal von Gefahrensituationen unterschiedlichster Art informieren. Hinzu kommen Multiplikator-Effekte durch die Weitergabe der Informationen an Familie, Freunde und Arbeitskollegen. Das System bietet auch die Möglichkeit, die Warnungen über die Sozialen Medien zu teilen. Der Verbreitungsgrad der Information kann also deutlich über die 380.000 Anwender hinausgehen“, verdeutlicht Innenminister Roger Lewentz.

Derzeit warnen die Landkreise Ahrweiler, Altenkirchen, Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Bad Kreuznach, Cochem Zell, Donnersbergkreis, Germersheim, Mainz-Bingen, Mayen-Koblenz, Neuwied, Rhein-Lahn-Kreis, Rhein-Pfalz-Kreis, Südliche Weinstraße, Südwestpfalz und Westerwaldkreis und die Städte Frankenthal (Pfalz), Kaiserslautern, Koblenz, Landau in der Pfalz, Ludwigshafen, Neustadt an der Weinstraße, Pirmasens, Speyer und Worms ihre Bürgerinnen und Bürger über KATWARN z.B. vor schweren Unglücksfällen und geben entsprechende Verhaltenshinweise.

Pressemitteilung Ministerium des Innern und für Sport

Wichtige Informationen gibt es direkt auf Handy oder Smartphone. Foto: O. Lang/Fraunhofer FOKUS

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