SPD fordert Umdenken
Prüfauftrag an die Verwaltung
Erweitertes Sportangebots in Wachtberg gewünscht
Wachtberg. Normalerweise bewegt der Sport Menschen, die ihn betreiben. In Wachtberg geht es auch anders herum. Warum? Wachtberg ist zwar eine Gemeinde mit mehr als 20.000 Einwohnern, bietet aber ihren Bürgern keine Möglichkeit, das Sportabzeichen abzulegen. Dafür müssen Interessenten nach Remagen oder nach Bonn.
Den Denkanstoß, hier etwas zu ändern, gab der Leichtathletikverein Wachtberg. In der jüngsten Sitzung des Sportausschusses nahm sich die SPD des Themas an. Jutta Danylow, Sprecherin der SPD im Ausschuss, forderte ein Umdenken zugunsten eines erweiterten Sportangebots in Wachtberg. Ihr Fraktionskollege Siegbert Heid formulierte einen Prüfauftrag an die Verwaltung.
Danach soll die Verwaltung unter besonderer Berücksichtigung des Schulsports prüfen, wo zukünftig Leichtathletik in Wachtberg betrieben werden kann und welcher finanzielle Aufwand damit verbunden ist. Der Antrag wurde einstimmig von allen Fraktionen bei einer Enthaltung gut geheißen.
Gleichzeitig hat der Ausschuss für Bildung, Generationen, Sport, Soziales und Kultur dem Haupt- und Finanzausschuss empfohlen, die Nutzungsverträge für die Errichtung von Kunstrasenplätzen für die Fußballvereine Villip und Adendorf abzuschließen.
Pressemitteilung
der SPD Wachtberg
