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Krachende Böllerschüsse eröffneten das 55. Sehler Quetschefest

Quetschekooche mundete auch bei Regenwetter

12.09.2019 - 09:34

Cochem-Sehl. Der Sehler Quetschefest-Verein hatte erneut zur gleichnamigen Traditionsveranstaltung eingeladen, die in diesem Jahr zum 55. Mal ausgetragen wurde.

Den Startschuss aus der historischen Vorderlader-Pistole nahm Vorsitzender Michael Brand persönlich vor, der durch weitere Böllerschüsse vom Moselufer aus vervollständigt wurde. In seiner Begleitung befand sich zu diesem Zeitpunkt Stadtbürgermeister Walter Schmitz und die Cochemer Weinmajestäten, die im Anschluss herzliche Begrüßungsworte an die Festbesucher richteten.

Direkt im Anschluss durfte der Stadtchef den ersten Quetschekooche in runder Form aus der Hand von Michael Brand in Empfang nehmen und schon vor dessen offiziellem Anschnitt erfreut mit der Zunge schnalzen.

Die Musik-Show-Band „NO PLUGS REQUIRED“ übernahm in der Folge die musikalische Unterhaltung, während gleichzeitig der Run auf die leckeren Kartoffelwaffeln mit Lachs oder Apfelmus einsetzte.

Leider bewies Wettergott Petrus mit seiner Firmament-Ausstattung am darauffolgenden Festtag kein gutes Händchen und sorgte für anhaltende Regenschauer. Trotzdem mundete der Erbseneintopf aus der DRK-Küche hervorragend und die Show- und Spielpräsentationen mussten eben ins Festzelt verlegt werden. Am Abend brillierten die Musikkünstler von „Four `N´ One“ erwartungsgemäß und

ließen auf Sonnenschein am Sonntag hoffen.

Anhaltender Regen ließ diese Hoffnung allerdings schnell schwinden, so dass der traditionelle Festumzug umständehalber abgesagt werden musste. Abordnungen der angesagten Teilnehmer trafen sich aber im Festzelt, wo sie

nebst Ehrengästen vom Vereinsvorsitzenden die Festplakette 2019 erhielten. Dies unter dem Trommelwirbel der Cochemer Bürgerwehr, die zuvor als amüsantes Scharmützel den Festplatz, in Begleitung einiger Stadtsoldaten, einmal nebst Glasbierverpflegung umrundeten.

Das just mit dem Festakt im Zelt die Sonne wieder hervortrat, sorgte allenthalben für gute Laune, was sogleich auch die Anzahl der Besucher deutlich ansteigen ließ.

Letztgenannte sah man jetzt verstärkt dem saftigen Sehler Quetschekooche zusprechen, der aus versierter Hand von Bäckermeister „Gregor“ aus dem Ofen gezaubert wurde und mit oder ohne Sahne einmal mehr eine echte Gaumenfreude war. Mit Tanzvorführungen am Nachmittag und dem gemütlichen Sehler Abend, schloss das Quetschefest zu später Stunde seine Pforten.

TE

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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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