53.000 Kilometer für das Klima: Rheinbacher Radler sparen neun Tonnen CO2
Radeln für die Umwelt
Rheinbach. Ob im Alltag oder in der Freizeit – das Fahrrad ist in Rheinbach ein beliebtes Verkehrsmittel. Das bewiesen die 273 aktiven Radlerinnen und Radler, die im September 2025 kräftig in die Pedale traten. Am 27. Januar wurden die Spitzenreiter der Kampagne STADTRADELN 2025 im Vorfeld der Sitzung des Ausschusses für Umwelt & Mobilität feierlich ausgezeichnet.
Besonders beeindruckende Einzelleistungen standen im Mittelpunkt der Ehrung. Den Titel des kilometerstärksten Einzelradlers sicherte sich Hans-Joachim Rothe, der im dreiwöchigen Aktionszeitraum beachtliche 1.413,6 Kilometer zurücklegte. Auf den zweiten Platz folgte Dr. Georg Wilmers mit 1.039,9 Kilometern, dicht gefolgt von Dirk Eichelbaum, der 925,2 Kilometer beisteuerte. Auch in der Teamwertung (ohne Schulen) wurde hart gekämpft: Das „Pro-Cycling-Team“ setzte sich mit 42 Mitgliedern und insgesamt 10.797 Kilometern an die Spitze.
Die Bedeutung der jungen Generation für die Mobilitätswende zeigte sich erneut bei den Schülerteams. Das Städtische Gymnasium, die Gesamtschule Rheinbach und das Erzbischöfliche St. Joseph-Gymnasium stellten mit insgesamt 156 Aktiven den größten Teil des Teilnehmerfeldes. Besonders hervorzuheben ist das St. Joseph-Gymnasium: Mit 13.994 Kilometern sicherte sich die Schule nicht nur den lokalen Sieg in der Kategorie Schulradeln, sondern erreichte im kreisweiten Vergleich einen hervorragenden 10. Platz.
In der Gesamtbilanz sparten die Rheinbacher Teilnehmenden durch ihre Fahrten rund neun Tonnen CO2 ein. Mit einer Gesamtkilometerzahl von 53.674 Kilometern erreichte die Stadt das drittbeste Ergebnis seit dem Start der Kampagne vor acht Jahren. Zwar wurde der Rekordwert aus dem Vorjahr nicht ganz erreicht, doch der Langzeittrend zeigt deutlich nach oben: Die Zahlen haben sich im Vergleich zu 2020 vervielfacht und stabilisieren sich nun auf hohem Niveau. Im Rhein-Sieg-Kreis belegte Rheinbach damit einen soliden 8. Platz unter 19 Kommunen.
Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel würdigte das Engagement der Teilnehmenden: „Das Fahrrad ist für uns kein reines Verkehrsmittel, sondern ein Stück Lebensqualität: Es hält fit, ist leise, gut fürs Klima und macht einfach Spaß. Dass so viele Bürgerinnen und Bürger mitgemacht haben, ist für uns als Stadtverwaltung ein Auftrag: Wir haben zuletzt viel in die Radinfrastruktur investiert. Genau da machen wir auch weiter, denn jede mit dem Fahrrad, anstelle des Autos, zurückgelegte Strecke trägt zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei.“
Beim Stadtradeln-Wettbewerb sollen möglichst viele Wege im Alltag mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Das erste Stadtradeln fand vor 16 Jahren statt. Inzwischen ist die Kampagne zu einer der größten Fahrradaktionen weltweit herangewachsen.BA
