Drei Fahrer des Radsportvereins „Sturmvogel“ e. V. starteten regelmäßig im Rennen
Radrennen im Winter, na klar!
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die lange in Deutschland als Randsportart und daher nicht-olymipsch eingeordende Disziplin Radcross (früher Radquerfeldein) zog am letzten Wochenende in den benachbarten Niederlanden tausende von Zuschauern an die Strecke der Weltmeisterschaft.
Radcross zeichnet sich durch zuschauerfreundliche, gut einsehbare Rundkurse, unmittelbare Nähe zu den Fahrerinnen und Fahrern, hohes Tempo bei Rennen über 30 - 60 Minuten Renndauer, Radbeherrschung, Technikanteile und Lauf-Treppenabschnitte aus.
Mittlerweile boomt Radcross in Deutschland und auch im Rheinland. Dabei wollen die Rennfahrer des RSV Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler nicht fehlen. So standen in der gerade beendeten Wettkampf-Saison drei Fahrer des Vereins regelmäßig an der Startlinie.
Adil Bauer stand im Genesis-Cross Cup mit Platzierungen in Hürth (5.), Radevormwald (6.) und Dorsten (3.) kurz vor einer Treppchen-Platzierung. Doch er konnte beim Abschlusscuprennen in Pulheim krankheitsbedingt nicht antreten und somit fehlten ihm wichtige Punkte. Sein Freund und Teamkollege Jacob Heß repräsentierte nach seinem 4. Platz in Hürth die Farben des Sturmvogel in der Klasse U 17 auch in Pulheim mit Platz 6. Sein Vater Kai Heß blieb nur die Top-Platzierung des Ersten in der Cross-Saison vergönnt.
Zwischen dem 5. Platz in Mannheim, dem 4. in Pulheim und Hannover, dem 3. in Mayen und dem 2. Platz in Hürth tummelte er sich in seiner Altersklasse, Masters 3, in den regionalen Rennen weit vorne, aber eben nicht ganz vorne.
Während Adil und Jacob sich nun gezielt auf ihre Hauptsportart Triathlon vorbereiten, kann sich Kai Heß bis zu Beginn der nächsten Radcross-Saison im Oktober ausruhen.
Pressemitteilung
Radsportverein „Sturmvogel“ e. V.
