„Rhein in die Hölle“
Radsport trifft soziales Engagement
Rheinbach/Nürburg. Das berühmte Radsportereignis „Rad am Ring“ fand zum 20. Mal am Nürburgring statt. Stefanie Gummersbach, Andrea und Stephanie Windemuth, ehemalige Schülerinnen des St.-Joseph Gymnasiums, Jonas und Markus Ende, Moritz Klouth und Christian Windemuth, ehemalige Schüler des Vinzenz-Pallotti-Kollegs, Marc Seltzer, ehemaliger Schüler des Städtischen Gymnasiums Rheinbach, sowie Sonia Kau aus München und Julian Schmidtner aus Regensburg waren mit am Start: Mit ihren Teams „Rhein in die Hölle“ nahmen sie als Zweier- und zwei Viererteams am 24h-Rennen teil und legten dabei gemeinsam fast 1490 km auf der Nordschleife zurück.
Das Team nutzte das Rennen als Plattform, um eine Spendenaktion für World Bicycle Relief zu starten. Diese Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, den Menschen in Gegenden, in denen weite Fußwege oft die einzige Transportmöglichkeit darstellen, mithilfe von Fahrrädern den Zugang zu Bildung, Gesundheitsdienstleistungen und andere lebenswichtige Bereichen leichter zu erreichen. Die WBR hat das Buffalo-Fahrrad entwickelt, ein robustes, langlebiges und leicht zu wartendes Fahrrad. Dieses Fahrrad bietet insbesondere Frauen, die häufig unter eingeschränkter Mobilität leiden, eine größere Reichweite, z.B. für Mädchen auf dem Weg zur Schule oder für Pflegepersonal bei Patientenbesuchen.
Das Projekt erzielt nachhaltige Ergebnisse durch lokale Projektverantwortliche und die Ausbildung von Fahrradmechanikern vor Ort. Die „Rhein in die Hölle“-Sportler unterstützen dieses bemerkenswerte Projekt mit Überzeugung und setzten ein Spendenziel von zehn Fahrrädern, was 1470 Euro entspricht. Obwohl das Spendenziel bereits erreicht ist, läuft die Spendenkampagne noch bis zum 30. Juli. Spenden können weiterhin über den folgenden Link gemacht werden: https://join.worldbicyclerelief.org/RheinInDieHoelle/rar2023BA
