Allgemeine Berichte | 11.08.2025

NABU zeichnet schwalbenfreundliches Haus aus

Rauchschwalben finden in Brachtendorf ein offenes Zuhause

Bei der Übergabe der Plakette und Urkunde: v.li. Elmar Esper Nabu Landkern, Karl-Heinz Stodden Brachtendorf und Peter Schlaf Naturtrainer NABU. Foto: NABU

Brachtendorf. Schwalben gelten in vielen Kulturen als Glücksbringer, doch Nester an Häusern, in Garagen oder Gebäuden stoßen nicht überall auf Zustimmung. Sowohl Rauch- als auch Mehlschwalben finden zunehmend weniger geeignete Lebensräume und Nistmöglichkeiten.

Für Rauchschwalben gestaltet sich die Suche besonders schwierig, da sie im Inneren von Gebäuden brüten. Ställe, Scheunen und andere geeignete Innenräume bleiben heute meist verschlossen. Aus Sorge vor Verschmutzungen wird ihnen oft der Zugang zu Brutplätzen verwehrt.

Bei Karl-Heinz und Beate Stodden in Brachtendorf ist das anders. Unter dem Motto „Hier sind Schwalben willkommen“ ziehen dort seit mehreren Jahren Rauchschwalben erfolgreich ihren Nachwuchs groß. Auch in diesem Jahr haben die gefiederten Flugkünstler ihr Brutgeschäft unter der Obhut der Familie erfolgreich abgeschlossen.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) würdigte dieses Engagement mit den Plaketten „Schwalbenfreundliches Haus“ und „Hier sind Schwalben willkommen“, die am Gebäude angebracht werden können. Diese Auszeichnung macht deutlich, dass das Zulassen von Schwalbennestern an oder in Gebäuden als wertvoller Beitrag zum Naturschutz anerkannt wird.

Bei der Übergabe der Plakette und Urkunde: v.li. Elmar Esper Nabu Landkern, Karl-Heinz Stodden Brachtendorf und Peter Schlaf Naturtrainer NABU. Foto: NABU

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