Allgemeine Berichte | 22.10.2019

Solarverein Goldene Meile e.V.

„Regionaler Klimaschutz mit nachhaltiger Wertschöpfung“

Einladung zum 12. Mini-Symposium am 4. November

Landrat a. D. Bertram Fleck.Foto: privat

Remagen. In seinem 12. Symposium widmet sich der Solarverein Goldene Meile e. V. (SGM) dem prioritären Zukunftsthema „Regionaler Klimaschutz mit nachhaltiger Wertschöpfung“. Für dieses vielfältige, spannende und facettenreiche Thema hat der SGM den Landrat a. D. des Rhein-Hunsrück-Kreises, Bertram Fleck, als Referenten gewinnen können. Seit 2018 ist der Rhein-Hunsrück-Kreis bilanziell „Null-Emissionskreis“ in den Sektoren Wärme, Strom und Abfall. Das Symposium findet statt am Montag, dem 4. November, 19 Uhr im Foyer der architektonisch gelungenen Rheinhalle in Remagen, Simrockweg 2.

Bertram Fleck ist 1949 in Mainz geboren, trat nach abgeschlossenem Jurastudium im Jahre 1978 in den höheren Dienst der Finanzverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz ein und wechselte nach verschiedenen Stationen im Mai 1989 als Landrat in den Rhein-Hunsrück-Kreis. Als Vorsitzender des Umweltausschusses des Landkreistages Rheinland-Pfalz und später auch des deutschen Landkreistages galt sein besonderes Interesse Fragen des Klimaschutzes und der Energiewende, die er schon früh wegen der regionalen Wertschöpfung als Impuls und Motor für eine nachhaltige Regionalentwicklung erkannte. Zusammen mit den Kommunen, vielen weiteren Kooperationspartnern und einem agilen Klimaschutzmanager formte er ein Netzwerk, dessen Aktivitäten sich erstreckten von der Energieeffizienz in Gebäuden, Nahwärmeverbünden (teilweise auf der Basis von Baum- und Strauchschnitt aus privaten Gärten), Fotovoltaikanlagen, Windkraftanlagen, Biomasseanlagen bis zu zahlreichen Einzelmaßnahmen wie beispielsweise Energiesparkampagnen. Mit 298 Prozent und circa 1,3 Mrd. KWh stellt der bilanzielle Stromanteil aus Erneuerbaren Energien das Dreifache des Energieverbrauchs der Region dar, ein seltener Wert in Deutschland. Die regionale Energiewende wurde im Rhein-Hunsrück-Kreis zu einem einmaligen Wirtschaftsförderungsprogramm, insbesondere aufgrund einer jährlichen regionalen Wertschöpfung von 44 Mio. Euro aus dem Betrieb von Erneuerbaren Energien Anlagen. Dazu kommen noch einmalig rund 105 Mio. Euro Auftragsvolumen für das regionale Handwerk. Die Region wurde bekannt als „Heimat der Energiewende-Vormacher“. Zudem würdigten zahlreiche Preise auf Landes-, Bundes- und Europaebene dieses Kooperationswerk; zuletzt in 2018 mit der Auszeichnung als „Energiekommune des Jahrzehnts“ durch die Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin.

Der SGM diskutierte in der projektrelevanten Gruppe „Vereine/Verbände“ des Bundesforschungsprojektes EnAHRgie (www.enahrgie.de) die energetische Landnutzung im Kreis Ahrweiler; einstimmige Ergebnisse wurden trotz divergierender Auffassungen beschlossen. Auch diese Ergebnisse flossen in die für jede Kommune entwickelten Energiesteckbriefe ein. Diese Steckbriefe wurden von den kommunalen Räten positiv zur Kenntnis genommen. „Diese in Deutschland wissenschaftlich fundierte, gesamtgesellschaftlich und kommunalpolitisch einmalige Situation erachten wir als eine valide und hervorragende Basis für zeitnahe Umsetzungen wirksamer Maßnahmen im Kreisgebiet“, so Rainer Doemen, Projektleiter des SGM.

Landrat a. D. Bertram Fleck. Foto: privat

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