Allgemeine Berichte | 29.01.2026

Das Durchschnittsalter der mittlerweile 15 Sänger und Musikanten ist 81 Jahre

Rentnerband Engers: Nostalgie und neu aufgestellt

Engers. Die Rentnerband Enges wurde 2007 gegründet. Spielte man bis vor 2 Jahren nur an den 4 Adventssamstagen, so gibt es nun wegweisende neue Ansätze.

In Nostalgie gedachte man den verstorbenen Musikanten Leo Vesely, Gerd Bonenberger, Friedel Allmann, Peter Neuss und Gotthard Roßbach. Dieses Quintett schwebt bereits auf Wolke 7 und spielt für die Gehimmelten. Das bisherige Spendenaufkommen beim "Weihnachtssingen" für die Restauration des Engerser Pestkapellchens beträgt 4.700.- Euro. Im letzten Jahr wurden ausnahmsweise 311,11.- Euro für den Wiederaufbau des abgebrannten Lokschuppens gespendet und diesmal 500.- Euro für ein Relfief des Heiligen St. Martin in der Pfarrkirche.

Das Durchschnittsalter der mittlerweile 15 Sänger und Musikanten ist 81 Jahre, so dass wohl in nicht allzu langer Zeit das Quintett da oben zum Sextett wird. Die Ausfälle von 3 Akkordeonspielern wurden aufgefangen durch Doris Michels und besonders Norbert Freese, dem es gelang, alle zu überzeugen, sich neu aufzustellen und monatlich wenigstens einmal zu proben.

Er hat die musikalische Leitung und ist verantwortlich für das Erweitern des Repertoires, welches ursprünglich nur aus Advents- und Weihnachtsliedern bestand, nun auch zu Volksliedern, Shanties und Evergreens. Auch Gospels und Hillbillysongs sind vorgesehen.

Im vergangenen Jahr spielte und sang man u.a. im Seniorenheim der AWO in Bendorf, beim Sommerfest der AWO in Engers und bei der Schifffahrt des Seniorenzentrums Engers. Hier mutierte die Rentnerband zur Bordband und unterhielt zur Freude der Seniorinnen und Senioren u.a. mit shanties. Für das neue Jahr sind die Proben an jedem 1. Montag des Monats um 15:30 Uhr in der Schloss-Schenke in der Alten Schlossstraße 5 in Engers. Allerdings findet die nächste Probe ausnahmsweise wegen der Karnevalsfeier der Elisabethfrauen am 2.2. am Montag, 9. Februar statt. Hierzu sind alle, die gerne mitsingen möchten, herzlich eingeladen. Im neuen Jahr sind wieder mehrere Veranstaltungen zu sozialen Zwecken geplant, u.a. wieder bei der geplanten Schifffahrt des Seniorenzentrums und eine besondere Herausforderung ist das geplante Auftreten auf der neuen Palliativstation in Niederbieber. Hier gilt es noch, Datum, Dauer und Liedgut mit den Verantwortlichen abzusprechen.

Alles in allem gilt für 2026 wie beim gern gespielten Bergleutelied "Glück auf!"

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