Allgemeine Berichte | 12.08.2019

TV Rieden 1913 e.V.: Rieden-Treffen 2019

Rieden ist wie New York. Nur ganz anders.

40 begeisterte Rieden-Treffen-Anhänger/innen begaben sich auf große Fahrt zum 25. Internationalen Rieden-Treffen ins schöne schwäbische Rieden bei Günzburg

Das Eifel-Team bei der legendären Busfahrt von Rieden nach Rieden.Fotos: privat

Rieden. Ein großes Spektakel ging leider mal wieder viel zu schnell zu Ende! Nach wochenlangen Vorbereitungen konnte es am Freitagmorgen losgehen: Ca. 40 begeisterte Rieden-Treffen-Anhänger/innen begaben sich auf große Fahrt zum 25. Internationalen Rieden-Treffen ins schöne schwäbische Rieden bei Günzburg.

Nach einem illustren Sekt-Frühstück bei TV-Vorstandsmitglied Sandra Hinz anlässlich ihres jugendlichen Geburtstages konnte man gut gestärkt fast pünktlich um 11 Uhr starten. Gruppe 1, bestehend aus etwa 10 Personen, nutzte die Gelegenheit, mit den Motorrädern, sogenannte Töffs, ins Schwabenland zu reisen. Der Rest der Truppe bevorzugte die Variante mit dem Bus. Für magenfreundliche Spirituosen, genügend reinheitlichen Gerstensaft und Durstlöscher aller Art während der Busfahrt war gesorgt, und so machte sich die Gruppe erwartungsfroh auf ins 660 EinwohnerInnen-Dorf Rieden bei Günzburg. Die Fahrt mit dem nagelneuen Tanzbus aus dem Hause Krämer, dem Nachfolger von Reuter´s Reisen, war wieder einmal mehr einer der vielen Gründe, beim Rieden-Treffen dabei zu sein! Die Stimmung war unübertroffen und erreichte dank der gut gelaunten Mitfahrer/innen und der vielfältigen Musikauswahl von DJD bald ihren Siedepunkt. Die alten Geigen spielten am besten, wenn die neuen Besen gut kehrten. Auch die kulinarische Auswahl war wieder ausgesprochen gut gelungen. Ebenso kam die sportliche Variante während der Fahrt nicht zu kurz: In mehreren Trainingseinheiten während der Fahrtpausen konnte man sich bei Büx Delüxe bereits professionell auf die Wettkämpfe am Wochenende einstimmen.

Bei herrlichem Sommerwetter traf man gut gelaunt, nach einer nur siebenstündigen Fahrt, gegen 18 Uhr in Rieden ein. Die Töff-Gruppe hatte bereits einige Stunden früher eingecheckt. Den frühen Abend verbrachte man mit Konversation bei zünftigen Getränken und begrüßte nach und nach die anderen Rieden. Nach dem großen Zuspruch in der Schweiz vor zwei Jahren waren auch in diesem Jahr wieder alle Rieden der großen Rieden-Familie vertreten. Die Schweiz, die in der Vergangenheit stark mit Nachwuchs zu kämpfen hatte, war mit der beeindruckenden Zahl von 60 Personen am Start. Aber auch die anderen Rieden aus Dasing, Würzburg, Rosengarten, Kaufbeuren waren mit beachtenswert großen Gruppen angereist, so dass letztlich etwa 280 Gäste aus den verschiedenen auswärtigen Rieden ein wunderbares Fest der Freundschaft feiern konnten!

Nach der offiziellen Begrüßung der Vereinsvorstände sowie Gemeindevertreter/innen startete die Party am Freitagabend im Festzelt zunächst mit einer Ehrung der ganz besonderen Art: Peter Reuter aus Rieden-Eifel, seines Zeichens Mister Rieden-Treffen, ist sage und schreibe der einzige Teilnehmer, der an allen 25 Rieden-Treffen teilgenommen hat! Für dieses besondere und einzigartige Jubiläum wurde er mit frenetischem Applaus und Standing Ovations gebührend gefeiert. Als Dank für seine treue Unterstützung erhielt er durch Daniela Kranz vom TV Rieden ein Jubiläums-T-Shirt und einen besonderen Platz im Herzen der Rieden-Treffen-Familie.

Weiter ging es dann mit der „Hello Summer Party“ und DJ Spirit, einer regionalen Party-Granate. Es wurde gefeiert bis in den frühen Morgen, bevor alle erschöpft in ihre Betten fielen. Bei einem zünftigen, typisch bayrischen Frühstück im Festzelt hatte man sich gut gestärkt für den anstehenden Tag. Während die einen den Frühschoppen mit dem Böhmischen Traum eröffneten, startete eine recht große Gruppe zur Brauereibesichtigung ins benachbarte Autenried zur Autenrieder Brauerei. Viel Wissenswertes über die bayrische Braukunst wurde vermittelt, und auch das Tasting kam natürlich nicht zu kurz.

Am Nachmittag stand dann der sportliche Teil auf dem Programm. Weil es in Rieden-Günzburg keinen Fußballverein und auch keinen Fußballplatz mehr gibt, hatte das dortige Orga-Team alternativ eine höchst anspruchsvolle Dorf-Rallye vorbereitet. Die begeisterten Zuschauer/innen hatten ihre große Freude, als die vielen Teilnehmenden einen Wettstreit um Punkte unter sich austrugen. Vom Sackhüpfen über Kühe melken bis hin zum LKW ziehen war alles dabei. Und die Riedener aus der Eifel schlugen sich sensationell! Die Mannschaft, bestehend aus: Björn Reuter, Elena Reuter, Steffi Weiler, Martin Schmidt, Janine Pitzen, Peter Pitzen, Marco Werff, Louis Lischwe, Sebastian Schmidt, Sebastian Schomisch, Klaus-Dieter Schmidt, Michael Pitack, Bastian Portz und Daniel Schomisch, gab alles, was ging und kämpfte heldenhaft um Ruhm und Ehre! Und es hat sich gelohnt: Die Eifel belegte einen sensationellen zweiten Platz! Obwohl hier kein traditionelles Fußballturnier stattfinden konnte, änderte Günzburg kurzerhand die Regel und der Reinhold-Andres-Gedächtnispokal ging eben einfach an den Erstplatzierten der Dorf-Rallye: Würzburg.

Und weiter ging´s im Programm: Nach dem gemeinsamen oder auch gegenseitigen Abduschen in der Projektunterkunft „Betreutes Wohnen“ stand der samstägliche Tanzabend an! Die Abendbespaßung sollte nun allen Altersklassen, Geschmäckern und Generationen gerecht werden. Und alle waren sich einig: Es war den Organisatoren hervorragend gelungen! Das Festzelt war voll, die Leute gut drauf, und es konnte nur gut werden!

In einen fulminanten Festabend startete zunächst die Siegerehrung mit verdienter Sektdusche, bevor anschließend die Vollblutmusiker der Partyband „Brenztalpower“ aus dem Süden der Republik die Bühne übernahmen. Bekannt vom Münchner Oktoberfest performte die Band von zünftig-volkstümlich bis hin zu Rockklassikern, Charts- und Partykrachern der letzten 30 Jahre alles, was das musikalische Herz begehrt. Hier konnte die Eifel zeigen, was Feiern ist. Ein grandioser Abend auf einem grandiosen Rieden-Treffen. Gerüchten zufolge krochen die letzten Kleberinden ins Bett, als es bereits durwenshell wurde, nicht ohne noch einmal keinen Captain-Cola und keine Zigaretten zu offerieren.

Nach einer feierlichen Messe im großen Festzelt startete der sonntägliche Frühschoppen mit musikalischer Begleitung durch den Riedener Musikverein. Bei traditionellem Weißwurst-Frühstück, leckeren Genussstäbchen und volkstümlicher Blasmusik ließ man noch einmal das diesjährige Treffen Revue passieren und stellte fest: Es war ganz wunderbar! Bei anhaltendem Sonnenschein wurde im und um´s Festzelt herum weiter gefeiert, geschwätzt und getanzt.

Es wird ein Wiedersehen geben

Bei der traditionellen Abschlussbesprechung gab es dann den heimlichen Höhepunkt des diesjährigen Treffens: Rieden-Kaufbeuren gab den Termin für das 26. Int. Rieden-Treffen bekannt. Vom 25. bis 27. Juni 2021, also am letzten Juni-Wochenende 2021, findet das nächste Treffen bei den Freunden im bayrischen Kaufbeuren statt. So langsam musste man dann aber leider Abschied nehmen von alten und neuen Freunden, bevor nach und nach alle ihre Heimreise antraten. Die Freude auf ein Wiedersehen in zwei Jahren ließ den Abschied mit vielen Tränen dann doch erträglich werden.

Es war wieder einmal ein tolles Treffen, woraus Freundschaften über Grenzen hinaus gewachsen sind. Und wenn der Geist des Rieden-Treffens nur ein klein wenig übertragen werden kann im Alltag, und das Miteinander und die Menschlichkeit im Vordergrund stehen: Dann haben Reinhold Andres und seine Mitstreiter 1977 alles richtig gemacht. Und eines ist sicher: Es geht es nie vorüber, dieses Riedener Fieber! Denn: Das Rieden-Treffen lebt! Und das wird sich nie ändern.

Zufriedene Gesichter der Eifeler TeilnehmerInnen beim „Kuh melken“ während der Dorf-Rallye, die für die Eifel mit einem sensationellen 2. Platz endete!

Zufriedene Gesichter der Eifeler TeilnehmerInnen beim „Kuh melken“ während der Dorf-Rallye, die für die Eifel mit einem sensationellen 2. Platz endete!

Nach der anstrengenden Fahrt haben sich die Motorrad-Fahrer/innen ein kühles bayrisches Bier verdient und zeigen sich in den eigens für das Treffen kreierten T-Shirts: v.l.: Klaus-Dieter-Schmidt, Udo Degen, Peter Pitzen, Martin Schmidt und Janine Pitzen.

Nach der anstrengenden Fahrt haben sich die Motorrad-Fahrer/innen ein kühles bayrisches Bier verdient und zeigen sich in den eigens für das Treffen kreierten T-Shirts: v.l.: Klaus-Dieter-Schmidt, Udo Degen, Peter Pitzen, Martin Schmidt und Janine Pitzen.

Das Eifel-Team bei der legendären Busfahrt von Rieden nach Rieden.Fotos: privat

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