Ausstellungseröffnung im Museumscafé Meckenheim
Roland Hartmann präsentiert seine Werke
Bis zum 3. September jeden Sonntag zu begutachten
Meckenheim. Das Meckenheimer Stadtmuseum bietet derzeit eine besondere Attraktion. Im Museumscafé des Herrenhauses Altendorf präsentiert Roland Hartmann seit dem vergangenen Sonntag ausgewählte Werke in Acryl mit Mischtechniken mit Bezug zur hiesigen Region. Hartmann, 1967 als Sohn eines Deutschen und einer Niederländerin in den USA geboren, ist in Deutschland, Belgien und den USA aufgewachsen. Nach zwei Kunststudiengängen in Aachen und Maastricht lebt er als freier Künstler in der Stadt an der Maas und hat sich vor allem durch Porträtarbeiten und Landschaftsmalerei einen Namen gemacht.
Im Namen der Museumsführung begrüßte Dr. Jörg Köpke den Künstler und zeigte sich erfreut, dass Roland Hartmann seine Verbundenheit zur hiesigen Region in einem Teil seiner Bilder so beeindruckend zum Ausdruck bringt. Diese Verbundenheit wurde bereits am Eröffnungstag durch zahlreiche Besucher aus dem Rhein-Sieg-Kreis unterstrichen, die teilweise dem Freundeskreis seiner Familie angehörten. Wegen der verfügbaren Präsentationsflächen im Café hat Hartmann die Zahl der ausgestellten Bilder bewusst begrenzt. Umso stärker kommen Motive wie „Burg Münchhausen im Dunst“, „Maisanbau bei Lüftelberg“ oder das „Jägerhäuschen im Kottenforst“ zur Geltung. Dass Fantasie ein zentrales Merkmal seiner Arbeiten ist, kommt freilich am stärksten dort zum Ausdruck, wo Hartmann im Abstrakten wirkt. Hier lohnt es, jedes seiner Werke lange zu betrachten, um die verborgen eingearbeiteten Elemente seiner Kunst zu erschließen. Manche Bilder beinhalten bis zu zehn Portraits, die erst auf den vierten oder fünften Blick erkennbar sind. Auch dafür stellt der Künstler einzelne Beispiele in seiner hiesigen Ausstellung bereit. Ein umfassender Katalog weiterer Werke sowie ein Buch über den Künstler und eine kleine Diashow veranschaulichen die Vielseitigkeit und Ausdrucksstärke seines Gesamtwerks. Der Besucher versteht sofort, was Roland Hartmann meint, wenn er „Malen als Symbiose aus Fantasie und den Gesetzen der Natur“ definiert - und damit Goethes Wort von der Kunst als der „Vermittlerin des Unaussprechlichen“ sehr nahe kommt. Die Ausstellung ist bis zum 3. September, jeweils zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums an den Sonntagen von 11 bis 17 Uhr zu sehen.“
