Ortsausschuss Wormersdorf e. V.
Rosenmontag im Land der Liebe!
Am Montag, 27. Februar
Wormersdorf. Als Höhepunkt des Wormersdorfer Karnevals wird auch dieses Jahr wieder der Rosenmontagszug durch das Land der Liebe ziehen und die schmucke Kinderprinzessin Johanna I. und die liebreizende Prinzessin Claudia I. mit ihrem staatzen Prinz Jürgen I. werden ihr jeckes Volk begeistern. Der Ortsausschuss Wormersdorf und seine vielen fleißigen Helfer organisieren den traditionellen Rosenmontagszug im Dorf und bitten alle diese Arbeit, zur Freude der Kinder und Erhaltung der Tradition zu unterstützen, die Häuserzu schmücken und den Tollitäten und ihrem Anhang zuzujubeln!
Rosenmontagszug am 27. Februar um 14.11 Uhr
Zugweg: Aufstellung: Tomberger Straße, Ahrweg, Brückenhofstraße, Lohestraße, Kannenbäckerstraße,Wormersdorfer Straße, Unterdorf, Kantenberg, Mörmelsbach Ipplendorfer Straße, Beierweg, Floßstraße , Auflösung: Dorfplatz. Es wird gebeten dafür Sorge zu tragen, dass der Zugweg nicht von parkenden Autos blockiert wird. Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele fleißige Menschen aus den Vereinen bereit erklärt, für die Durchführung des Rosenmontagszuges zu sammeln. Alle werden gebeten diese ehrenamtliche Arbeit mit einer großzügigen Spende zu unterstützen.
Kurzes karnevalistisches Lexikon
Kinderprinzessin: Fröhlich, unbeschwert und mutig regiert die liebreizende Prinzessin Johanna I. das närrische Volk.
Alaaf: Erstmals im 16. Jahrhundert durch den Fürsten Metternich in einer Bittschrift verwendet (Cöllen al aff = Köln über alles). Im Karneval 1733 als Lob- und Trinkspruch nachgewiesen: „Köllen Alaaf“ wird übersetzt mit „Köln allein“ - die alte Stadt vornean! Da einmaliges Rufen nicht reicht, wird Köln gleich dreimal „hochgerufen“! Übrigens: Hier wird „Köln“ durch „Wormersdorf“ ersetzt.
Bützje: Ein Küsschen gibt im Karneval jeder jedem, den er irgendwie kennt oder auch nicht. Ein Bützje ist nur freundschaftlich gemeint und wird auf die Wange oder den Mund gegeben. Jebützt wird nur in der Öffentlichkeit.
Dicke Trumm: große Trommel. Wenn der Kölner sie hört, hält ihn nichts mehr in der Wohnung. Ohne sie ist der Straßenkarneval nicht denkbar.
Fastellovend: sagt der Kölner zum Karneval. Ursprünglich war damit der Abend vor der Fastenzeit gemeint, heute meint man die ganze Session damit.
Gürzenich: großer Kölner Festsaal. In Wormersdorf verwandelt sich die Turnhalle regelmäßig zum Wormersdorfer Gürzenich.
Kamelle: Bonbons. Am Rosenmontagszug ein Sammelbegriff für alle Süßigkeiten die geworfen werden.
Pänz: Eine liebevolle Bezeichnung für Kinder. Die Singular-Form „Pänz“ meint dagegen eher ein ungezogenes Kind.
Rusemondaach: Zu seinem traditionellen Namen ist der Rosenmontag erst über einige Umwege gekommen. Im Jahr 1822 gründete sich ein Festausschuss, der die Aufgabe hatte, dem rheinischen Karneval in Zeiten des preußischen Absolutismus eine neue Form zu geben. Dieser Festausschuss tagte fortan einmal jährlich, und zwar am Montag nach dem sogenannten Rosensonntag. Der Rosensonntag, benannt nach einer vom Papst jährlich geweihten Rose, ist der vierte Sonntag in der vorösterlichen Fastenzeit. Später wurde der Name Rosenmontag auf den heutigen Termin (vier Wochen früher) übertragen. Das Wort Rosenmontag gibt es seit 1832.
Wieverfastelovend: Weiberfastnacht ist der Tag der Frauen. An diesem Tag wird der Straßenkarneval auf dem Alten Markt in Köln eröffnet.
Zoch: Kurzform für Rosenmontagszug, der sich mit dem Schild „D’r Zoch kütt“. (Der Zug kommt) ankündigt.
Dorfgemeinschaft: Alle machen mit!
