Allgemeine Berichte | 17.06.2018, 10:01 Uhr

Überraschung für den Hospiz-Verein Rhein-Ahr

Rotary Club spendet Auto

(v.li.) C. Hemmers, H. Krämer-Resch, H. Schneider, J. Schwipper, U. Dobrowolny, S. Schonschek, K. Andresen, W. Knieps, H. Krönke, J. Hemmers.Privat
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Kreis Ahrweiler. „Bitte rufen Sie den Präsidenten des Rotary Club Dr. Krönke aus Bad Neuenahr zurück! Er möchte Sie sprechen Frau Dobrowolny.“

Diese Nachricht überraschte Ulrike Dobrowolny, Vorsitzende vom Hospiz-Verein Rhein-Ahr, denn gerade erst einige Tage vorher hatte der Rotary Club für einen Servicewagen im Hospiz im Ahrtal eine Spende von 2.500 Euro übergeben. Beim Besuch im Hospiz überzeugten sich die Anwesenden von der liebevollen Betreuung der Schwerkranken und deren Angehörigen. Auch der architektonisch besonders lichtdurchflutete Bau gefällt.

Der Bericht der Vorsitzenden des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr verdeutlicht, dass zu der stationären Hospizarbeit ein entscheidender Beitrag in der Versorgung durch den ambulant tätigen Hospiz- Verein geleistet wird.

Fünf hauptamtliche Schwestern fahren durch den ganzen Ahrkreis, um Schwerkranke und deren Angehörige Zuhause, in den Pflegeeinrichtungen und im Krankenhaus zu begleiten.

Beim Telefonat teilte Heinz Krönke dann mit, dass der Rotary Club dem Hospiz-Verein ein Auto schenken möchte. Der Wagen war ein Jahr zuvor an die Flüchtlingshilfe gespendet worden, die den Wagen nicht mehr benötigte.

Heike Krämer-Resch, Vorsitzende des Flüchtlingnetzwerkes Kreis Ahrweiler e.V. überreichte zusammen mit Jürgen Hemmers in Begleitung seiner Ehefrau Carola und Heinz Krönke den Schlüssel an die Koordinatorin des Hospiz-Vereins Sabine Schonscheck.

Vorstandsmitglieder Josefine Schwipper, Hildegard Schneider und Ulrike Dobrowolny freuen sich sehr über die großartige Spende.

Dobrowolny:“Wir danken besonders auch für das Vertrauen, dass Sie in unsere Arbeit setzen. “Im vergangenen Jahr hat der Verein 341 Menschen und deren Angehörige Zuhause, in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern begleitet. Neben den fünf hauptamtlichen Hospizfachschwestern stehen den Betroffenen 81 ausgebildete ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger zur Seite.

(v.li.) C. Hemmers, H. Krämer-Resch, H. Schneider, J. Schwipper, U. Dobrowolny, S. Schonschek, K. Andresen, W. Knieps, H. Krönke, J. Hemmers.Foto: Privat

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