Allgemeine Berichte | 10.04.2025

Der vorhandene Radweg wird grundhaft erneuert

Rund 1,5 Millionen Euro für Radwegerneuerung in Neuwied

Oberbürgermeister Jan Einig konnte einen Förderbescheid über rund 1,5 Mio. Euro aus den Händen von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt entgegennehmen.Foto: Ulf Steffenfauseweh

Neuwied. Verkehrsministerin Daniela Schmitt hat der Stadt Neuwied für den Ausbau eines rund ein Kilometer langen Radwegeabschnittes am Rheinufer einen Förderbescheid in Höhe von 1,5 Millionen Euro überreicht. Die Mittel stammen aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“, mit dem das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) den Radverkehr bundesweit stärken möchte. Davon profitiere auch Rheinland-Pfalz, so Schmitt.

„Das Fahrrad ist beliebter denn je und soll zum festen Bestandteil nachhaltiger und verkehrssicherer Mobilitätsangebote für unsere Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz werden. Sicher und bequem mit dem Rad von A nach B zu kommen ist unser Anspruch für alle Radfahrenden in Rheinland-Pfalz“, sagte Verkehrsministerin Daniela Schmitt anlässlich der Förderung.

Der vorhandene Radweg wird ab der Pfarrstraße rheinaufwärts über eine Länge von rund 1,1 Kilometern grundhaft erneuert. Der Radweg verläuft rheinseitig des Deiches und ist Teil einer städtebaulichen Gesamtmaßnahme, mit der das Deichvorgelände umgestaltet und aufgewertet werden soll.

„Damit verbessert die Stadt Neuwied ihre Infrastruktur sowohl für den Alltagsradverkehr als auch für die Radtouristen und Radtouristinnen. Das macht Neuwied insgesamt attraktiver. Der Radweg erhöht sowohl die Aufenthalts- als auch die Lebensqualität für Gäste und Touristen sowie für die Bürgerinnen und Bürger von Neuwied“, betonte Verkehrs- und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. Sie ergänzte, dass sich die Maßnahme auch in den Regierungsschwerpunkt „Innenstädte der Zukunft“ einbette, mit dem das Land die Kommunen bei ihrer Attraktivitätssteigerung unterstützt.

„Gerade für die kommunalen Radwege wollen wir unsere Unterstützung leisten. Das Fahrrad ist ein wichtiger und attraktiver Verkehrsträger, klimaschonend und platzsparend, kostengünstig sowie eine echte Alternative zum Auto auf kurzen Wegen – gerade in der Stadt. Mit Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur wollen wir den Menschen den Umstieg auf das Fahrrad so leicht wie möglich machen“, so die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt.

Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing: „Wir wollen den Menschen attraktive und klimaneutrale Mobilitätsangebote machen. Deshalb unterstützen wir die Länder und Kommunen unter anderem dabei, die Radverkehrsinfrastruktur vor Ort auszubauen und zu modernisieren. Damit wird das Radfahren sicherer und einladender. So auch in der Stadt Neuwied, wo wir mit dem Ausbau des am Rhein verlaufenden Radweges in ein gut ausgebautes und sicheres Radwegenetz investieren.“

„Wir haben die Herausforderung angenommen und machen unsere Innenstadt fit für die Zukunft: An vielen Stellen bauen wir um. Wir machen Neuwied attraktiv für Bürger wie Besucher. Ein zentraler Punkt - eine Visitenkarte für unsere Stadt - ist die wunderschöne neue Deichpromenade. Ich bin sehr froh, dass nun auch die Lücke des Radweges in Richtung Engers und Koblenz geschlossen wird. Die Deichpromenade mit Biergarten, erneuerter Deichkrone und immer wieder temporären Highlights wie derzeit unseren Alltagsmenschen bietet sich damit für einen Ausflug mit Abstecher in die nahe Einkaufszone geradezu an“, sagte Oberbürgermeister Jan Einig.

Der Bund stellt im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ Finanzhilfen für Investitionen der Länder und Kommunen in den klimafreundlichen Radverkehr in Höhe von insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro bis einschließlich 2030 zur Verfügung. Davon stehen rund 83 Millionen Euro für Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Damit unterstützt der Bund die Länder beim Aufbau einer verkehrssicheren Radverkehrsinfrastruktur.

Oberbürgermeister Jan Einig konnte einen Förderbescheid über rund 1,5 Mio. Euro aus den Händen von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt entgegennehmen. Foto: Ulf Steffenfauseweh

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