55 Jahre Waldfest des MGV Höhr e.V.
Sänger gehen kulinarisch und musikalisch mit der Zeit
Beliebte Erbsensuppe wurde auch in einer Vegie-Variante angeboten – Santiano und Tote Hosen im Repertoire
Höhr-Grenzhausen. Der Männergesangverein Höhr e.V. lud am vergangenen Wochenende wieder zum alljährlichen und allseits beliebten Waldfest ans Flürchen ein. Glück für Ausrichter und Gäste war, dass der Wettergott es nach dem zuvor kalten Wochenende gut mit den Sängern meinte, denn abgesehen von einer kurzen Gewitter- und Regeneinlage am Samstagnachmittag konnte das gut besuchte Fest bei herrlichem Wetter stattfinden.
Erbsensuppe traditionell und vegetarisch
Die Besucher erwartete der traditionelle Streuselkuchen am Samstagnachmittag und am Sonntag die leckere, in vielen Stunden „Geschnippel“ von den Ehefrauen der Sänger vorbereitete deftige Erbsensuppe. Und weil „veggie“ heutzutage in aller Munde ist und als Ernährungsweise zunehmend beliebter wird, haben sich die Männer darauf eingestellt und gehen mit der Zeit. Zusätzlich zu der nach traditionellem Rezept zubereiteten Erbsensuppe mit Würstchen gab es auch eine vegetarische Variante. Insgesamt 80 Liter Suppe warteten am Sonntag darauf, verzehrt zu werden. Daneben bot der Verein den hungrigen Gästen Steaks, Würstchen, Pommes und natürlich am Sonntagnachmittag viele appetitliche hausgemachte Kuchen an.
Freude und Stolz über 55 Jahre Waldfest
Der zweite Vorsitzende Benedikt Specht, dessen Vater schon im Verein aktiv war, freut sich über fünf mal elf Jahre Waldfest des Vereins und ist stolz auf die jahrzehntelange gute Gemeinschaft und das bis heute harmonische Zusammensein. Spechts Wunsch ist es, dass das Waldfest noch über viele Jahre Wanderer sowie Freunde und Bekannte, ja, die Menschen aus Höhr-Grenzhausen und Umgebung anlockt und für diese einen alljährlichen festen Termin im Kalender darstellt. Specht blickt bereits jetzt mit Vorfreude auf den runden Geburtstag des Events in fünf Jahre, ist sich aber gleichzeitig darüber im Klaren, dass die Ausrichtung nur weiter Bestand haben kann, wenn im Laufe der Zeit weitere sangesfrohe Mitglieder für dieses Hobby gewonnen werden können. Denn wie vielen anderen Gesangsvereinen auch mangelt es dem MGV leider an Nachwuchs. Das zweitägige Fest wird in diesem Jahr von rund 20 Helfern gestemmt, darunter nicht nur die Sänger selbst, sondern auch deren Ehefrauen.
„Als jüngster Sänger komme ich mir vor, als wäre ich vom Alter her ein Einzelkämpfer, aber ich freue mich über unsere vier Generationen, die gemeinsam in unserem Verein aktiv sind. Natürlich würden wir uns freuen, wenn der ein oder andere Lust hätte sich uns anzuschließen und gemeinsam mit uns freitags abends den Weg in ‚Casino Gambrinus‘ finden würde, um mit uns zu singen“, so Specht. Wer glaubt, dass es sich beim Repertoire des Ensembles nur um „alte Kamellen“ handelt, der hat weit gefehlt. Schon lange haben aktuelle Stücke von Santiano oder den Toten Hosen Einzug ins Programm gehalten. Neben dem Singen stehen natürlich der Spaß und gemeinsame Aktivitäten im Vordergrund.
Erhalt des Waldfestes ist Herzenssache
Der Verein blickt auf über 175 Jahre erfolgreiche Gesangskunst zurück und möchte, dass die Tradition „Waldfest“ noch lange fortgeführt wird. Die gute Gemeinschaft, der Zusammenhalt, der Erhalt von über fünf Jahrzehnten Tradition und die immer wieder positiven Rückmeldungen der Besucher, die gemeinsam und gut gelaunt ein paar schöne Stunden im Wald verbringen, sind für alle der Antrieb, sich Jahr für Jahr in den Dienst der Sache zu stellen. Dafür nehmen sie sich gerne ein Wochenende Zeit. Für die Mitglieder des MGV ist es eine Herzenssache, dieses Fest alljährlich auszurichten.
Viele Besucher zog es am Wochenende ans Flürchen.
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