Sozialfonds der SPD-Rheinbach hilft
„Sammeln und Verteilen“
Spende an die Rheinbach-Meckenheimer Tafel überreicht
Rheinbach. Menschen in Not zu helfen, dies ist eine Aufgabe, der sich die beiden gemeinnützigen Vereine „Rheinbach-Meckenheimer Tafel“ und der „Sozialfonds der SPD-Rheinbach“ gleichermaßen verschrieben haben. Ziel des einen Vereins ist es, dass alle qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden, der andere wiederum unterstützt finanziell Aktivitäten unter anderem im Bereich der Jugend- und Altenhilfe. So griff mit einer 300 Euro-Spende der Sozialfonds mit seinem Vorsitzenden Gert-Uwe Geerdts der Tafel unter die Arme, worüber sich dessen Vorsitzender, Dr. Uwe Petersen, freute. „Wir haben laufende Kosten, die gedeckt werden müssen, von der Miete über Versicherungen bis hin zu Treibstoffkosten für unser Transportfahrzeug, mit dem wir die Lebensmittel einsammeln und zu den Ausgabestellen fahren“, erklärte Dr. Petersen. Rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen an beiden Standorten dafür, dass die Lebensmittel eingesammelt, wo notwendig, gekühlt gelagert und dann zweimal in der Woche an berechtigte Personen verteilt werden. Schriftführerin Traudl Sievert erläuterte hierzu, dass darunter die Personen fallen, die die Grundsicherung erhalten, also auch Hartz IV-Empfänger und Flüchtlinge. Während dies im Januar 2015 noch 630 Personen gewesen seien, stieg diese Zahl im Januar dieses Jahres auf 800. So habe man sich entschlossen, in Rheinbach einen zweiten einstündigen Ausgabetag einzurichten. Einen Ausweis erhalte die Person, die die Berechtigung nachweisen könne. Wer allerdings viermal unentschuldigt bei der Ausgabe fehle, werde aus der Liste gestrichen. Ein Verhaltenskodex am Eingang der Ausgabenstelle auf Deutsch, Englisch und auf Arabisch weist darauf hin, dass von den Bedürftigen dieselbe Höflichkeit und Freundlichkeit erwartet wird, welche die Ehrenamtlichen ihnen entgegenbringen und die so den Respekt vor der Würde der Bedürftigen bekunden. Eine Bitte gab Dr. Petersen den SPD-Spendern mit Fraktionsvorsitzender Martina Koch noch mit auf dem Weg: Es werden dringend Fahrer gebraucht. „Den Einsatz können wir flexibel gestalten; zum Beispiel einige Stunden, einen halben Tag in der Woche oder auch vierzehntägig.“
Uwe Geerdts hingegen bat darum, dem Sozialfonds Personen zu benennen, die beispielsweise in versteckter Armut leben und denen sein Verein unbürokratisch helfen könne.
Pressemitteilung Sozialfonds
der SPD-Rheinbach e.V.
