Allgemeine Berichte | 03.11.2022

Neuronetzwerk an Rhein-Lahn und Westerwald lädt zu Informations- und Aktionstag ins Kreishaus ein

Schlaganfall – was kommt danach?

Rhein-Lahn-Kreis/Westerwald. Schon gewusst? Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Denn je nach betroffener Region kann die Durchblutungsstörung das Gehirn schwer schädigen. Die möglichen Langzeitfolgen sind vielfältig, sie reichen von körperlichen Beeinträchtigungen wie einer Halbseitenlähmung oder Spastik über neuropsychologische Probleme wie Sprach- oder Sehstörungen bis hin zu Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Erkrankungen. Damit dürfte eines klar sein: dass die über die medizinische Akutversorgung und Rehabilitation hinausgehende, langfristige Betreuung betroffener Menschen extrem wichtig ist. Ein kompetenter Ansprechpartner ist hier das Neuronetzwerk an Rhein-Lahn und Westerwald, Es bündelt die unterschiedlichsten Dienstleistungen für Menschen mit erworbener Hirnschädigung – und lädt im Umfeld des 2006 von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe ins Leben gerufenen Welt-Schlaganfallstags zu einem Informations- und Aktionstag ein.

Dieser findet am Dienstag, 15. November, von 10 bis 16 Uhr in der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1 in Bad Ems, unter der Schirmherrschaft von Landrat Jörg Denninghoff statt. Apropos Landrat: Der Kreischef, dem das Thema „Langfristige Betreuung von Schlaganfall-Patienten“ sehr am Herzen liegt, wird die Veranstaltung um 11 Uhr offiziell eröffnen und ein Grußwort sprechen. Im oberen Foyer des Kreishauses werden sich verschiedene Mitglieder des Neuronetzwerks mit ihren Info-Ständen präsentieren und den Besuchern Rede und Antwort zu allen Fragen rund um das Thema Schlaganfall-Folgen stehen. Dazu gibt es gebündelte Informationen in Form von Vorträgen: Jeder der mit einem Stand vertretenen Experten wird über ein Thema aus seinem Fachgebiet referieren.

Hier der zeitliche Ablauf des Aktionstags:

10 Uhr: Beginn der Veranstaltung mit dem Markt der Möglichkeiten. Akteure des Neuronetzwerks an Rhein-Lahn und Westerwald präsentieren sich an Infoständen und laden zum Austausch ein.

11 Uhr: Offizielle Eröffnung durch Landrat Jörg Denninghoff

12 Uhr: Julia Tiwi-Feix, Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung/Inklusa gGmbH: „Wie ein Blitz aus heiterem Himmel! Was nun?“

12.30 Uhr: Christoph Schneller, Integra – Chancen für Menschen mit erworbener Hirnschädigung/Stiftung Scheuern: „Der Klient im Fokus – Skizzierung der multiprofessionellen Arbeit anhand eines Klientenbeispiels“

13 Uhr: Daniel Meurer, Praxis Wortschatz für Logopädie: „Aphasie (Sprachstörung)“

13.30 Uhr: Alexandra Sniehotta, BIS – Partner für Bildung und Qualifizierung/Stiftung Scheuern: „Berufliche Rehabilitation nach einem Schlaganfall“

14 Uhr: Carina Gräbke, Inthera – Inklusive interaktive Therapien/Stiftung Scheuern: „Interdisziplinäre Hilfsmittelberatung: Wie finde ich das passende Hilfsmittel?“

14.30 Uhr: Frank Wiederstein, Sanitätshaus Wittlich: „Gangmobilisation nach Schlaganfall“ und Vorführung Funktionelle Elektrostimulation L300Go und Hemirollatoren.

16 Uhr: Ende der Veranstaltung

Übrigens: Nachdem der Informationstag des Neuronetzwerks 2020 Corona-bedingt als Telefonaktion stattfand und 2021 ganz der Pandemie zum Opfer fiel, freuen sich die Veranstalter darauf, ihre Besucher in diesem Jahr erstmals wieder in Präsenz zum persönlichen Austausch zu begrüßen – ein Grund mehr, um sich am 15. November auf den Weg ins Kreishaus zu machen.

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