Notrufsäulen jetzt auch in Winningen und Kobern-Gondorf
Schnelle Hilfe per Knopfdruck
Kobern-Gondorf/Winningen. Bei einer offiziellen Präsentation sind in Winningen zwei neue Notrufsäulen an der Untermosel von dem Vorsitzenden der DLRG Untermosel e.V., Michael Fischer, vorgestellt und in Betrieb genommen worden. Die Melder sind Teil eines gemeinsamen Projekts der Björn Steiger Stiftung und der DLRG. Ziel der Initiative ist es, eine schnelle Notfallhilfe an Stränden und Badeseen zu gewährleisten, auch wenn das Handy nicht griffbereit oder einsatzfähig ist. In Rheinland-Pfalz sind zunächst 50 Notrufsäulen vorgesehen, sechzehn sind bereits aufgestellt und befinden sich in Betrieb.
Die Standorte der Nummern 12 und13 wurden von Bruno Seibeld, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel und der DLRG ausgewählt und befinden sich in Winningen am Freibad mit Blick auf die Mosel und „Am Kalkofen“ in Kobern-Gondorf. In einer blitzschnell anberaumten Aktion half Michael Pohl die Grundlage der Säulen, die Hülsen, zu setzen und einzuzementieren.
Der Bundestagsabgeordnete Josef Oster hat es sich trotz eines Folgetermins nicht nehmen lassen, sich bei der Björn Steiger Stiftung und der DLRG im Rahmen eines kleinen Festaktes zu bedanken. Auch Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld, Kreisbeigeordnete Lehnigk-Emden, Ortsbürgermeister Weyh und Erik Müller, Vizepräsident des DLRG Landesverbandes Rheinland-Pfalz, trugen zum Gelingen der Veranstaltung mit ihren Grußworten bei.
Die weithin gut sichtbaren Melder sind einfach per Knopfdruck zu bedienen. Der Verbindungsaufbau mit der Rettungsleitstelle erfolgt innerhalb weniger Sekunden und somit um ein Vielfaches schneller als mit einem Mobiltelefon. Das speziell qualifizierte Personal fragt die für die Notfallhilfe notwendigen Informationen ab und leitet alle weiteren erforderlichen Schritte ein. Neben der einfachen Bedienung und dem schnellen
Verbindungsaufbau zeichnet sich die Notrufsäule dadurch aus, dass sie bei Aktivierung automatisch den genauen Standort per GPS-Signal übermittelt. Dies alles ist möglich durch die Björn Steiger Stiftung, die sich seit 1969, nach einem tragischen Unfall zur Aufgabe gemacht hat, den Notruf besser zu organisieren. Björn Steiger, ein achtjähriger Junge, hätte gerettet werden können, wenn schon damals ein gutes Notrufsystem vorhanden gewesen wäre.
Pressemitteilung
DLRG OG Untermosel
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