Allgemeine Berichte | 01.12.2020

Umgestaltung nach Aufruf der Koblenzer Klimaschutzbeauftragten wurde realisiert:

Schotter ade: Der neue Stauden-Vorgarten ist fertig

Zufrieden mit dem Ergebnis: Die beteiligten Auszubildenden des Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen begutachten mit Landschaftsplanerin Jana Fettweiß und der Klimaschutzbeauftragten Dagmar Körner den ehemaligen Schottergarten.Foto: Stadt Koblenz

Koblenz. Nicht einmal einen ganzen Arbeitstag benötigten die Auszubildenden der Stadtgärtnerei Koblenz für die insekten- und klimafreundliche Umgestaltung eines Vorgartens. Familie Vocktmann hatte sich nach einem Aufruf der Koblenzer Klimaschutzbeauftragten und des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen um eine Umgestaltung beworben und gewonnen.

Nach Abstimmung der Planung folgte jetzt die Umsetzung. Nachdem die Auszubildenden den Schotter zur Seite geräumt und das Flies entfernt hatten, wurde der Boden bearbeitet. Dabei stellte sich heraus, dass die Erde des alten Vorgartens nach vier Jahren Schotterabdeckung eine gute Qualität hatte. So lockerten die Auszubildenden lediglich den Boden mit einer Fräse auf, entfernten etwas Unkraut und größere Steine. Anschließend verteilten sie den Schotter neu am vorderen und hinteren Rand des Beetes als sanfte Welle. Vorhandene Findlinge wurden als Blickpunkt und Unterschlupfmöglichkeit für Eidechsen aufgeschichtet. Das restliche Schottermaterial wurde als zusätzlichen Spritzschutz vor der Hauswand verteilt.

Zwei Sträucher kamen als erste in den neuen Vorgarten. Anschließend verteilten die Auszubildenden entsprechend der Planung die gerüstbildenden, großen Stauden optisch ansprechend auf der Fläche. Dann folgten die Begleitstauden sowie die Streupflanzen und als letztes die niedrigen Bodendecker am Rand und in den Lücken. Nach einem Pflanzplan zu arbeiten, war eine gute Übung für die angehenden Landschaftsgärtner im ersten Lehrjahr. Nachdem alles gepflanzt war, wurde die Fläche noch gewässert. Die mehrjährigen Stauden können nun über Winter bereits neue Wurzeln bilden, um im kommenden Frühjahr passend zur Witterung mit einem kräftigen Austrieb in die neue Saison zu starten.

Auch wenn die Pflanzen aktuell noch sehr klein sind: Das Ergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen. Die Prachtkerzen zeigen immer noch weiß-rosa Blüten und die Blütenknospen der Zaubernuss machen sich schon bereit, in ein paar Wochen aufzugehen. So lässt sich bereits erahnen, dass es in dem umgestalteten Vorgarten künftig von Februar bis Dezember Futter für die Insekten gibt. „Ich bin mit der Umsetzung sehr zufrieden“, sagte Klimaschutzbeauftrage Dagmar Körner angesichts des fertigen Vorgartens. Und auch Familie Vocktmann äußerte sich positiv: „Wir freuen uns sehr, dass die Auszubildenden so tatkräftig angepackt haben und den Vorgarten ganz toll umgestalten haben. Wir sind gespannt darauf den Vorgarten im Frühjahr - im wahrsten Sinne des Wortes - erblühen zu sehen!“

Nun muss es nur noch wachsen: Ein Zaubernuss-Strauch umgeben von kleinen Stauden.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Zufrieden mit dem Ergebnis: Die beteiligten Auszubildenden des Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen begutachten mit Landschaftsplanerin Jana Fettweiß und der Klimaschutzbeauftragten Dagmar Körner den ehemaligen Schottergarten.Foto: Stadt Koblenz

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