LeseZeichen-Mitgliedertreffen in der Bücherbrücke Meckenhein
Schriftsteller-Ehepaar Udo und Anne Weinbörner sind Mitglied Nr. 99 und 100
Meckenheim. Mit einer großen Überraschung konnte der Vorsitzende des Fördervereins LeseZeichen e.V. Meckenheim, Christian Dürig, beim ersten Mitgliedertreff des Vereins in den Räumen der Meckenheimer Bücherbrücke am Mittwoch, 6. November, aufwarten. Nach nur sieben Monaten durfte der am 9. April gegründete Verein bereits sein 99. und 100. Mitglied begrüßen. Ausgerechnet das bekannte Meckenheimer Schriftsteller-Ehepaar Udo und Anne Weinbörner (Künstlername Anne Labus) hatten sich als Mitglieder des Vereins eingetragen, was von den „LeseZeichen“ begeistert aufgenommen wurde. Dass Veranstaltungen mit dem Ehepaar Weinbörner in 2025 auf dem Programm von LeseZeichen stehen werden, ließ Christian Dürig in seinem Vortrag durchblicken.
Nach sieben aufregenden Monaten des Vereinsaufbaus könne man sich nun mit voller Kraft der Förderung der Bücherbrücke widmen und „konkrete Zeichen für das Lesen in Meckenheim setzen“. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen waren über 30 Mitglieder von LeseZeichen zusammengekommen. Der Vorstand stellte seine bisherige erfolgreiche Arbeit vor. Die zweite Vorsitzende Mechtild Bartuseck erläuterte den Internetauftritt und das aktuelle Buchpatenprojekt (www.LeseZeichen-Meckenheim.de), Lisa Menucha konnte von LeseZeichen auf Instagram und Facebook berichten, Jürgen Hillerkus stellte die aktuelle Mitgliederstruktur vor und Schatzmeister Hans-Heinz Henkel präsentierte stolz eine fünfstellige Zahl, die der Verein in den wenigen Monaten für Medienanschaffungen für die Bücherbrücke Meckenheim gesammelt hat.
Die Leiterin der Bücherei, Franzis Steinhauer, war von diesem Betrag natürlich begeistert. Sie gewährte den Vereinsmitgliedern einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des täglichen Bücherei-Alltags. Allen Gästen wurde deutlich, wieviel persönlicher Einsatz aller Beteiligten – Ehrenamtlern und hauptamtlichen Mitarbeitern - erforderlich ist, um die Bücherei schon kurz nach dem Ausleihstart so attraktiv präsentieren zu können. Franzis Steinhauer stellte aber vor allem auch die großen Aufgaben dar, die noch gemeistert werden müssen, damit die Meckenheimer Bücherbrücke eine aktuelle, moderne öffentliche Bibliothek wird.
Die Vereinsmitglieder brachten anschließend in einer lebhaften Diskussion viele Ideen für die zukünftige Vereinsarbeit ein, die Vorschläge umfassten viele verschiedene Aspekte, von der erweiterten Zusammenarbeit mit anderen gemeinnützigen Vereinen bis zur Anschaffung von speziellen Büchern. Abschließend betonte der erste Vorsitzende Christian Dürig, dass „die LeseZeichen“ auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt seien. Jedoch gab er zu bedenken, dass es schwierig werden könne, das hohe Entwicklungstempo und das hohe Spendenaufkommen der ersten Monate auch in den kommenden Jahren durchzuhalten.
