Kriegsgräberstätte Rheinbach pflegen
Schüler säubern und lernen an der Rheinbacher Kriegsgräberstätte
aus Rheinbach
Rheinbach. Schülerinnen und Schäler der Gesamtschule Rheinbach säuberten die Rheinbacher Kriegsgräberstätte von Blättern und Ästen. Damit sich zum Volkstrauertag die Grabstätte in einem sauberen Zustand zeigt, griffen die Jugendlichen zu Besen, Schaufeln, Greifern, Rechen und Harken. Nach zwei Stunden war die Rasen- und Wegefläche, ohne den Einsatz von Laubbläsern, komplett von Ästen und Laub befreit. Der Betriebshof der Stadt Rheinbach hatte den Großteil der Ausrüstung inklusive Säcke und Handschuhe zur Verfügung gestellt. Der große Anhänger war schnell mit Laub gefüllt. Stefan Raetz, Vorsitzender der Partnerschaft des Friedens, führte die Jugendlichen anschließend über die Kriegsgräberstätte mit den 553 Kriegstoten. Er zeigte den Schülern die Grabstätten von gefallenen Soldaten, hingerichteten Deserteuren, zivilen Opfern des Krieges und ermordeten Fremdarbeitern. Stefan Raetz: „Es ist ermutigend zu sehen, dass die Schüler mit großem Eifer die Kriegsgräberstätte säuberten und dann mit Interesse den Schicksalen der Toten lauschten.“
Säuberungsaktion vor dem Volkstrauertag Foto: Stefan Raetz
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Schüler säubern Rheinbacher Kriegsgräberstätte Foto: Stefan Raetz