Schönstätter Marienschule Vallendar
Schülerinnen stehen auf für religiöse Toleranz
Zum Festakt der Gedenkstätte „Ehemalige Synagoge Niederzissen“ leisteten vier Schülerinnen der Schönstätter Marienschule mit ihrer Lehrerin einen wertvollen Beitrag
Vallendar. In ihrem Englischunterricht haben sich die Schülerinnen der Klasse 10c der Schönstätter Marienschule Vallendar im Januar mit dem Thema Judentum und besonders mit der früheren jüdischen Gemeinde Niederzissen, dem Heimatort der Fachlehrerin Anne Wagner, befasst. Zum zehnjährigen Jubiläum der Erinnerungs- und Begegnungsstätte am 8. Mai leistete die Klasse einen besonderen Beitrag. In einem selbstgedrehten Video berichteten die Mädchen, was sie aus dem Schulprojekt mitgenommen haben und was sie sich diesbezüglich für die Zukunft wünschten. Ein besonderes Highlight des Jubiläums war der Beitrag von vier Schülerinnen, Anabell U., Lavinia D., Sophia E. und Melanie D., die einen Text in englischer und deutscher Sprache vortrugen und darin zu mehr religiöser Toleranz aufriefen. Schlüsselwörter waren dabei Toleranz, Mut und Vertrauen. Der Text spielte außerdem mit der doppelten Bedeutung des Wortes „Angenommen“ und forderte schließlich dazu auf, jeden Menschen anzunehmen wie dieser Mensch ist. „Es war schon eine tolle Erfahrung, den Text mit den Mädchen zu besprechen und einzuüben, sie bei der Präsentation zu sehen, war einfach großartig“, berichtet Anne Wagner stolz. Bei den übrigen Ansprachen während des Festaktes wurde immer wieder darauf verwiesen, wie wichtig die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse der Shoa seien, aber ebenso ein Einsatz der jungen Generationen für Frieden und Toleranz. Ganz in diesem Sinne wurde der Beitrag der Schülerinnen von allen Gästen begeistert anerkannt. „Wir haben uns sehr über die zahlreichen positiven Rückmeldungen zu unserem Vortrag gefreut, aber auch für uns war es ein besonderer Tag, den wir bestimmt nicht vergessen werden!“, waren sich die Mädchen hinterher einig.
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