Schule statt Fabrik – Linzer Sternsinger setzen Zeichen für Kinder in Bangladesch
Linz. Unter dem diesjährigen Motto „Schule statt Fabrik – Kinder in Bangladesch“ waren vom 03. bis 06. Januar knapp 50 Sternsingerinnen und Sternsinger in 15 Gruppen im gesamten Stadtgebiet von Linz am Rhein unterwegs.
Mit Stern, Krone und Segensspruch brachten sie nicht nur den traditionellen Dreikönigssegen in die Häuser, sondern auch eine starke Botschaft der Solidarität mit Kindern in den ärmsten Regionen der Welt.
Im Mittelpunkt der Aktion 2026 stand die Situation von Kindern in Bangladesch, die vielerorts gezwungen sind, unter gefährlichen Bedingungen in Fabriken zu arbeiten, statt eine Schule besuchen zu können. Die gesammelten Spenden der Linzer Sternsinger in Höhe von rund 7.500 Euro fließen in Bildungs- und Schutzprojekte, die diesen Kindern eine echte Zukunftsperspektive eröffnen.
Die jungen Könige zogen mit großem Engagement durch Wohngebiete, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen. Unterstützt von zahlreichen ehrenamtlichen Begleitern bewältigten sie dabei hunderte Wege, klingelten an unzähligen Haustüren und überbrachten den Segensspruch „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“. Die Organisatorinnen Ursula Monter, Anja Fossemer-Rothbrust und Vera Burkard zeigten sich hochzufrieden: „Dass sich 50 Kinder und Jugendliche auf den Weg gemacht haben, ist ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt. Die Sternsinger bringen nicht nur den Segen, sondern sie zeigen auch, dass Mitgefühl und Einsatz für andere hier bei uns gelebt werden.“
Auch in diesem Jahr war die große Bereitschaft der Linzer Bevölkerung zu spüren. Viele Bürger öffneten ihre Türen, hörten den Kindern aufmerksam zu und unterstützten die Aktion großzügig.
Die Sternsingeraktion ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. In Linz ist sie seit Jahrzehnten fester Bestandteil des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens – und auch 2026 hat sie eindrucksvoll bewiesen, wie viel man gemeinsam bewegen kann.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Sternsingern, Betreuern und Spendern, die dazu beigetragen haben, Kindern in Bangladesch den Weg aus der Fabrik und hinein in die Schule zu ermöglichen.
