Erasmus+ Projekttreffen der Schüler der August-Horch-Schüler BBS Andernach in Belgien
„Schulen als eine Brücke zu einer nachhaltigen Gesellschaft“
Andernach. Unter dem Motto „Schulen als eine Brücke zu einer nachhaltigen Gesellschaft“ trafen sich Schüler der August-Horch-Schule BBS Andernach mit ihren Partnern aus Norwegen, Frankreich und Belgien in Avelgem in Westflandern.
Neben der individuellen Projektarbeit, die den Fokus v. a. auf das eigene Konsumverhalten und auf umwelt- und klimaschonende Maßnahmen in den Schulen legte, lernten die Teilnehmer auch lokale und regionale Programme der Agenda 2030 kennen. So werden vor Ort trockengelegte Feuchtgebiete und Industrieflächen renaturiert und ein neues, auf Verbrauchsmengen ausgerichtetes Abfallkonzept erprobt.
Die historische Stadt Brügge setzt sich ein noch ehrgeizigeres Ziel: Sie möchte mit ihren rund 120.000 Einwohnern bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden. Ob das gelingen wird, hängt in entscheidendem Maße auch von den Kosten ab, die von den Bürgern und Unternehmen geschultert werden müssen.
Auch eines der wichtigsten Unternehmen der Region, die Firma Samsonite, setzt auf Nachhaltigkeit. So wird bei der Herstellung der extrem langlebigen und qualitativ hochwertigen Koffer Granulat aus recycelten Kunststoffverpackungen verwendet. Davon konnten wir uns im Rahmen einer sehr interessanten Werksführung überzeugen.
Besonders beeindruckt und berührt hat uns allerdings der Besuch zweier Soldatenfriedhöfe rund um die Stadt Ypern. Auf dem deutschen Friedhof in Langemark sind rund 44.300 deutsche Soldaten beerdigt, die in der allerersten Flandernschlachten fielen. Beim Durchschreiten der Gräberreihen wurde den jungen Teilnehmern bewusst, dass viele genauso alt bzw. nicht viel älter waren als sie selbst. Daher auch der Name „Studentenfriedhof“.
Der Eindruck des unfassbaren Grauens des Krieges wurde noch durch den Besuch der Gedenkstätte „Tyne Cot“ für die über 11.965 gefallenen und der 33.783 vermissten Soldaten des britischen Commonwealth verstärkt, derer auch bei der täglichen „Last Post“-Zeremonie in Ypern gedacht wird. Uns allen wurde – auch angesichts des Ukrainekrieges – bewusst, dass man ein Leben in Friedenszeiten mit größter Dankbarkeit und niemals als selbstverständlich hinnehmen sollte.
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