Koblenzer Wochen der Demokratie
Schwerpunkt „Krieg und Frieden in der Demokratie“
Vom 1. September bis 3. Oktober
Koblenz. In der ‚alten‘, westlichen Bundesrepublik wurde beigebracht: Demokratie bedeutet Frieden, Diktatur bedeutet Krieg. Heute gibt es kaum mehr Diktaturen. Die Demokratie gilt als einzig legitime Staatsform. Die Kriege aber sind nicht verschwunden. Auch deutsche Soldaten kämpfen in verschiedenen Regionen der Welt – meist für Demokratie und Freiheit.
Gehört damit der Krieg genauso zur Demokratie wie der Frieden? Oder ist eine ideale Demokratie ohne Krieg denkbar? Wie verhält sich überhaupt die Demokratie zu Krieg und Frieden, die Freiheit zu Gewalt und Gewaltlosigkeit? Diese Fragen werden das 21. Jahrhundert noch eine Weile beschäftigen.
Die diesjährigen Koblenzer Wochen der Demokratie vom 1. September bis 3. Oktober stellen sie ins Zentrum, um auf breiter Basis zu ihrer Diskussion aufzurufen. Koblenz, das Rheinland und die Region haben bis heute ihre ganz eigene Demokratie-, Kriegs- und Friedensgeschichte, aus der sich vielleicht etwas lernen lässt. Doch auch Projekte und Veranstaltungen zur nationalen und internationalen Dimension des Themas sind willkommen. Hiermit sind alle Interessierten aufgerufen, Ideen und Skizzen für jede Art von Veranstaltung zum Thema „Krieg und Frieden in der Demokratie“ einzureichen.
Fristen zur Einreichung von Programmbeiträgen sind jeweils Freitag, 25. Juni - Rückmeldung bis 9. Juli und der 16. Juli - Rückmeldung bis 30. Juli. Die Vorschläge sind per E-Mail an bildungsbuero@stadt.koblenz.de unter Verwendung der entsprechenden Formulare einzureichen. Letztere finden sich unter www.wozu-demokratie.de. Bitte bei der Einreichung zwischen finanziell förderbedürftigen Projekten und Angeboten, die keiner Förderung bedürfen unterscheiden. Je nach Pandemiegeschehen können Veranstaltungen in Präsenz, in hybrider oder digitaler Form durchgeführt werden. Die Möglichkeit der Umorganisation einer in Präsenz geplanten Veranstaltung in ein hybrides oder digitales Angebot sollte bereits bei Antragstellung bedacht werden.
Für Rückfragen steht Clara Jung, Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Koblenz, auch unter Tel. (02 61) 1 29 19 29 zur Verfügung. Pressemitteilung der
Stadt Koblenz

Stimmt, Koblenz hat bis heute seine eigene Demokratie. Gelernt hat man daraus nichts. Warum? Die Politik macht es uns bis heute vor, das mit dem Demokratiedenken. Man redet viel davon, zuviel, weil man es offensichtlich für sich selbst so auslegt, wie es gerade passt, weil es einfach nur ein Wort wie jedes andere ist, was man benutzt, wenn es die Situation erfordert.
Wenn STEINMEIER (sein Lieblingswort) von Demokratie redet, dann ist es an der Zeit, Fernsehen/Radio abzuschalten.
Demokratie wird uns nicht nur im 21.Jahrhundert beschäftigen, diese Annahme ist unreal, weil falsch.
Solange für Politiker das Wort Demokratie nur ein Spielball für ihr Handeln, ein Selbstschutz ist, dem sie selbst nichts abgewinnen können, ist das ohne Bedeutung, weil es nur ein Gebrauchsgegenstand ist.