Kath. Kirchengemeinde Erpel
Sebastianus Kapelle in Heister restauriert
Heister/Erpel. Wer die Sebastianstraße durch Heister benutzt, kann die kleine Kapelle kaum übersehen. An markanter Stelle, an der Abzweigung der Straße nach Erpel, steht sie seit über 260 Jahren und ist das Wahrzeichen des heutigen Unkeler Stadtteils. Kirchlich gehört Heister schon seit Jahrhunderten zur Kirchengemeinde St. Severinus in Erpel. So haben denn auch die Mitglieder des Erpeler Kirchenvorstands beschlossen, die Fassade der Heisterer Kapelle aus Mitteln der Kirchengemeinde zu restaurieren. „Das war auch nötig“, wie Karl-Heinz Buchmüller erläutert, der sich ehrenamtlich um die Kapelle kümmert. Zuletzt wurde die Kapelle in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts instandgesetzt, wie die Unterlagen im Erpeler Pfarrarchiv ausweisen. An der viel befahrenen Straßenkreuzung hatte die Fassade doch sehr gelitten und der Putz war teilweise schadhaft. Schon vor Jahren wurde das Türmchen neu gestrichen. Im Zuge der aktuellen Restaurierung wurden noch kleinere Dacharbeiten durchgeführt und am Innenputz Feuchteschäden beseitigt. Nun erstrahlt die dem hl. Sebastian geweihte Kapelle wieder in frischem Glanz und erfreut nicht nur die Heisterer Bürger. Wer die Kapelle auch mal von innen besuchen will, der hat dazu jeweils am 1. Samstag in den ungeraden Monaten Gelegenheit. Dann ist jeweils um 17:30 Uhr Gottesdienst, also der nächste am 7. Mai.
Pressemitteilung Kath. Kirchen-
gemeinde St. Severinus Erpel
