Allgemeine Berichte | 22.06.2023

Sechs automatisierte externe Defibrillatoren gestiftet

DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann (2. v. re.) und Stefanie Ehlert von der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler (li.) freuen sich sehr über die Stiftung der automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) und dankten den Initiatoren Missy Motown (re.) und Kerstin Wagner (2. v. li) vom Helfer-Stab sowie der Projektkoordinatorin „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung Gabriele Ballmer (3. v. li.).  Foto: Jeannette Zimmermann / DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.

Kreis Ahrweiler. Der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. freut sich über sechs automatisierte externe Defibrillatoren (AEDs), die auf Initiative der Helfer-Stab gGmbH von der Björn-Steiger-Stiftung dem Kreisverband für das Helfer-vor-Ort-Projekt/First Responder gestiftet wurden. Der schnelle Einsatz eines AED bei Herzproblemen ist im Notfall eine effiziente Therapie, mit der Menschenleben gerettet werden und deshalb ist der Kreisverband sehr dankbar über die neuen AEDs für seine First Responder.

Im DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. sind rund 200 gut ausgebildete First Responder ehrenamtlich tätig und werden bei einem Notfall von der Integrierten Leitstelle in Koblenz alarmiert, wenn der reguläre Rettungsdienst eine verlängerte Anfahrtszeit hat oder das nächste Rettungsfahrzeug noch im Einsatz ist. Sie führen unmittelbar lebensrettende Sofortmaßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch und betreuen Patientinnen und Patienten so lange, bis das Rettungsfachpersonal am Einsatzort eintrifft. In der Rettungskette übernehmen sie also eine sehr wichtige Funktion und retten damit Leben. Die First-Responder verfügen über eine komplette Notfallausrüstung, ein AED gehört allerdings nicht zum Standard: „Aufgrund der hohen Kosten für ein AED sind nicht alle Helfer-vor-Ort mit einem solchen Defibrillator ausgestattet. Umso dankbarer sind wir deshalb über die Initiative des Helfer-Stabs und die großzügige Spende der Björn-Steiger-Stiftung.“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann.

In Deutschland sterben etwa 65.000 Menschen jährlich am plötzlichen Herztod. Da schnelle Hilfe in den ersten Minuten das Leben der Betroffenen retten kann, hat es sich die Björn Steiger Stiftung unter anderem zum Ziel gesetzt, Laien-Defibrillatoren an öffentlichen Orten zu installieren. Insbesondere bei Kammerflimmern ist eine schnelle Defibrillation die einzige Chance zum Überleben. Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat auch wichtige Teile der medizinischen Infrastruktur nachhaltig beschädigt und AEDs zerstört. Der Helfer-Stab wandte sich an die Björn Steiger Stiftung und machte diese auf den Verlust der Geräte aufmerksam, woraufhin die Stiftung im Rahmen ihrer Projekte für mehr Herzsicherheit 17 neue Laien- Defibrillatoren finanzierte.

Pressemitteilung des

DRK Kreis Ahrweiler

DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann (2. v. re.) und Stefanie Ehlert von der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler (li.) freuen sich sehr über die Stiftung der automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) und dankten den Initiatoren Missy Motown (re.) und Kerstin Wagner (2. v. li) vom Helfer-Stab sowie der Projektkoordinatorin „Herzsicher“ der Björn Steiger Stiftung Gabriele Ballmer (3. v. li.). Foto: Jeannette Zimmermann / DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.

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