Bürgermeisterin Petra Kalbrenner startete Haussammlung des VDK in Swisttal
Seit Jahren bestes Sammelergebnis im Bezirk Köln-Aachen
Odendorf. Die Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), wird in diesem Jahr vom 31. Oktober bis 17. November durchgeführt. In der Gemeinde Swisttal wurden in den vergangenen Jahren Rekordergebnisse erreicht, die Besten im Bezirk Köln Aachen. „Neben den Spendern ist dieses Ergebnis insbesondere dem engagierten Einsatz der ehrenamtlichen Sammler zu verdanken“ erklärte Bürgermeisterin Kalkbrenner in ihrer Rede am Ehrenmal in Odendorf. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich die Sammler mit der Bürgermeisterin und Marc Wolski, Geschäftsführer der VDK-Geschäftsstelle Swisttal am Ehrenmal in Swisttal-Odendorf. Mit dabei waren 21 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter im gehobenen Dienst mit ihrem Pressesprecher des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Heimerzheim, Jürgen Dickhaus. „21 Bedienstete der Bundespolizei werden in sieben Gruppen die Sammlung unterstützen. Ihr Einsatz für die gute Sache ist für uns unverzichtbar, wofür wir sehr dankbar sind“, ergänzte die Bürgermeisterin. Die Aussendung der ehrenamtlichen Sammler und Sammlerinnen ist jedes Jahr in einem anderen Ort in Swisttal. „In Heimerzheim haben wir 27 Sammelbezirke mit 54 Sammlern. Da gehen wir auch ein zweites Mal an die Tür, wenn keiner zu Hause ist“, erklärte der Heimerzheimer Ortsvorsteher Hermann Leuning.
835 Kriegsgräberstätten weltweit werden unterstützt
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine private, humanitäre Organisation, die nach dem 1. Weltkrieg die staatliche Verpflichtung zur Erhaltung der Kriegsgräber übernahm. Im Auftrag der Bundesregierung erfasst der VDK die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland, erhält und pflegt die Kriegsgräberstätten. Der Volksbund berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Bildung und Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Neben einer staatlichen Förderung finanziert sich der VDK zu 70 Prozent über Spendengelder. In über 100 Ländern werden 835 Kriegsgräberstätten mit den Spenden unterstützt. „Allen freiwilligen Sammlern sowie den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern danke ich für die Koordination der Sammlungen in den einzelnen Ortsteilen. Ich freue mich auch, dass sich wieder junge Polizeianwärter und Polizeianwärterinnen des Bundepolizei-Ausbildungsstandortes in Swisttal-Heimerzheim an der Sammlung beteiligen. Für ihr ehrenamtliches Engagement drücke ich allen Beteiligten im Namen der Gemeinde Swisttal meinen Dank und meine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Danken möchte ich ebenfalls unseren Bürgern, die mit ihren Spenden die Pflege der Gräber und die Bildungsarbeit des VDK mit Jugendlichen aus ganz Europa unterstützen. Die Spenden aus den Haus- und Straßensammlungen sind von großer Bedeutung, da durch diese die Arbeit und Tätigkeit des Volksbundes unterstützt und damit die Erinnerungskultur an den Ruhestätten der Toten weiterhin ermöglicht wird“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner.
