Familienzentrum Drachenfelser Ländchen in Villip feierte Jubiläum
Seit zehn Jahren nicht nur für Kinder da
Villip. Seit zehn Jahren gibt es das Familienzentrum „Drachenfelser Ländchen“ in Villip, das Jubiläum des zertifizierten Familienzentrums wurde mit einem gelungenen Jahrmarktstreiben gefeiert. Die Leiterin Stefanie Weißenfels ist von der ersten Stunde an mit dabei, zusammen mit 13 weiteren Mitarbeiterinnen betreut sie derzeit gut 75 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren in zwei Regelgruppen, einer Spielgruppe sowie einer integrativen Gruppe.
Es werde sich stets bemüht, ein Zentrum für die ganze Familie zu sein und nicht nur ein reiner Kindergarten. „Wir wollen von der Oma bis zum Enkel alle Familienmitglieder ansprechen“, so Weißenfels. Dafür seien auch zahlreiche Kooperationspartner mit an Bord. Das Entscheidende sei die Öffnung nach außen, die das Familienzentrum von einer herkömmlichen Kindertagesstätte unterscheide. Hier würden die Kinder nicht nur abgegeben und wieder abgeholt, sondern es werde noch viel mehr angeboten zu den verschiedensten Themen, und alle Familienmitglieder könnten davon profitieren.
Bürgermeisterin Renate Offergeld begrüßte nicht nur ihre beiden Vorgänger Hans-Jürgen Döring und Theo Hüffel, sondern auch den Investor Dr. Klaus Heinemann aus Köln, der das Familienzentrum vor zehn Jahren gebaut und finanziert hatte und der Gemeinde Wachtberg in einer Art Mietkauf für 25 Jahre überlässt. Danach geht der Kindergarten ohne weitere Kosten in den Besitz der Gemeinde über.
Offergeld erinnerte daran, dass es sich um das erste neu gebaute Familienzentrum in ganz Nordrhein-Westfalen nach Maßgabe des damaligen Kinderbildungsgesetzes handele und ein landesweites Pilotprojekt gewesen sei. Heute könne mit Recht gesagt werden, dass es ein voller Erfolg geworden sei.
Auf dem fast 3000 Quadratmeter großen Gelände können die Kinder an zahlreichen Spielgeräten nach Lust und Laune ihre Erfahrungen machen, demnächst auch mit einem neuen Spielgerät mehr, denn Investor Heinemann, der in Köln eine ganze Reihe von Kindertagesstätten nach dem Prinzip einer Public-Private-Partnership errichtet hat, überreichte zu diesem Zweck eine Spende über 500 Euro an den Förderverein. Der frühere nordrhein-westfälische Familienminister und heutige Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) habe sogar schon vor der Eröffnung das Familienzentrum besucht, um sich vom wegweisenden Konzept zu überzeugen, erinnerte er sich schmunzelnd.
Das Gebäude mit seinen 750 Quadratmetern Nutzfläche sei wirklich sehr gut gelungen, bestätigte Offergeld. Hier gebe es ein breites Spektrum an Informationen und Angeboten, dafür dankte sie dem ganzen Team um Stefanie Weißenfels, denn die Mitarbeiter brächten nicht nur viel Verantwortungsbewusstsein und Engagement, sondern auch jede Menge Herzenswärme mit.
Das Kollegium hatte für seine Chefin noch eine besondere Überraschung parat, denn zur Melodie von deren Lieblingslied „Atemlos“ von Helene Fischer hatten sie einen eigenen Text gedichtet: „Ein Jubelfest feiern wir, schon zehn Jahre sind wir hier, ein Jubelfest das ist der Hit, alle Gäste machen mit.“
Anschließend vergnügten sich die Kinder mit zahlreichen Aktivitäten auf dem Spieleparcours, machten mit beim Kinderschminken und beim Mitmach-Zirkus, schürften nach Gold, zielten auf Büchsen oder ließen einen Luftballon steigen.
JOST
Als Cheerleader trugen die Erzieherinnen das Lied „Ein Jubelfest feiern wir“ zu Ehren ihrer Chefin Stefanie Weißenfels vor.
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