Seniorenzentrum St. Peter auf großer Fahrt
Senioren wurde mit Besuch in Maria Laach Herzenswunsch erfüllt
Mülheim-Kärlich. Der Vorstand des Fördervereins des Seniorenzentrums Mülheim-Kärlich e.V. hatte zu einer Fahrt nach Maria Laach, an eines der schönsten Baudenkmäler des Landes eingeladen und 60 Personen waren dank der guten Organisation der Einrichtungsleitung dabei. Die Bewohner des Seniorenzentrums wurden im Rollstuhl von jeweils einer persönlichen Begleitperson betreut, die zum großen Teil aus ehrenamtlichen Helfern des Fördervereins gestellt wurde. Die Fahrt ging trotz bedenklicher Wettervorhersage, Gewitter und Sturmböen waren angesagt, in zwei großen Rollstuhl-Spezialbussen zum Kloster. Letztlich kam es, wie es sollte: „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“
Angesichts der imposanten Basilika wurde über die Geschichte des Benediktinerklosters, das vor rund 900 Jahren am Laacher See gegründet wurde, informiert. „Die Mönche suchen sich immer die schönsten Plätze aus“, war die Feststellung eines Teilnehmers. Dabei sollte aber bedacht werden, dass die Plätze, an denen Klöster gegründet wurden, am Wasser lagen und immer erst gerodet werden mussten. In Maria Laach kommt hinzu, dass der See Relikt eines Vulkanausbruches vor 13.000 Jahren ist und der Vulkan nicht erloschen ist, sondern aufgrund der immer noch aufsteigenden Gase nur schläft.
Klosterkirche wirkte imponierend auf die Senioren
Vorbei an den spiegelbildlichen Gesichtern im Eingangsbereich und dem Löwenbrunnen, dessen Vorbild der gleichnamige Brunnen der Alhambra in Granada ist, ging es dann durch den Vorbau der Kirche durch das „Paradies“ in die beeindruckende Klosterkirche. Zweifellos imponierten hier die Mosaiken mit Jesus als Weltenherrscher und weiteren Bildern aus der christlichen Überlieferung, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Schlicht, einfach benediktinisch, wirkten ansonsten Wände, Decke und Pfeiler im Inneren der Kirche, die nur noch vereinzelt alte Bemalungen aufweisen. Die Klosterkirche, die auch Maria, der Mutter Jesus, geweiht ist, inspirierte zum Singen des Liedes „Segne du Maria“.
Die klösterlichen Restaurationsbetriebe waren schon bei der Vorplanung ausgebucht. Deshalb war spontanes und improvisiertes Handeln angesagt. Der Eisstand im Biergarten wurde fast ausverkauft, Brote, Getränke und Obst wurden zwischen den Bussen gereicht, um die leiblichen Bedürfnisse der Mitfahrer zu befriedigen. Ermöglicht wurde den Senioren der Herzenswunsch durch Spenden der Theatergruppe der Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich, der kfd Kärlich, privater Spender und nicht zuletzt den rund 100 Mitgliedern des Fördervereins, denen ein großer Dank ausgesprochen wurde.
